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Japans Außenhandel erholt sich vom Corona-Einbruch

07:30
20.05.2021
Der japanische Außenhandel erholt sich vom Einbruch in der ersten Corona-Welle vor etwa einem Jahr. Im April stiegen die Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt um 38 Prozent zum Vorjahresmonat, wie aus Regierungszahlen vom Donnerstag hervorgeht. Das Resultat lag über den Analystenerwartungen von im Schnitt plus 30,8 Prozent. Der Anstieg folgt auf einen Zuwachs von 16,1 Prozent im März.

Die Ausfuhren in die USA und nach Europa legten jeweils stark zu. Die Entwicklung sieht allerdings stärker aus als sie tatsächlich ist, da sie sich auf das extrem niedrige Niveau vor einem Jahr bezieht. Dennoch zeigen die Daten, dass sich der Außenhandel normalisiert.

Ähnliches gilt für die Einfuhren Japans, die gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,8 Prozent stiegen. Im März waren sie um 5,8 Prozent geklettert. Auch die Einfuhren aus den USA und Europa erholten sich.

(dpa)

Corona-Pandemie belastet Ticketvermarkter CTS Eventim weiter stark

07:30
20.05.2021
Ausgefallene Konzerte und Events machen dem Veranstalter und Tickethändler CTS Eventim weiter stark zu schaffen. In den ersten drei Monaten des Jahres brach der Umsatz verglichen mit dem Vorjahresquartal um knapp 90 Prozent auf 19,6 Millionen Euro ein, wie der Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Nach wie vor stünden striktes Kostenmanagement und Effizienz im Fokus, betonte Unternehmenschef Klaus-Peter Schulenberg.

Operativ musste CTS Eventim einen Verlust in Höhe von 19,6 Millionen Euro hinnehmen nach einem Gewinn von 13,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Unter dem Strich stand nun ein Verlust von fast 25,2 Millionen Euro nach einem Gewinn von knapp 0,6 Millionen ein Jahr zuvor.

Konzernchef Schulenberg zeigte sich dennoch optimistisch. Er sieht eine steigende Nachfrage nach Veranstaltungen. «Die Sehnsucht der Menschen nach dem gemeinsamen Erleben von Kultur schlägt sich unmittelbar in Ticketverkäufen nieder», sagte er. Hoffnung schöpfe er dabei aus dem anziehenden Impftempo und den Öffnungen weltweit.

(dpa)

RKI registriert 12 298 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 68,0

07:29
20.05.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 12 298 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.20 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 17 419 Ansteckungen gelegen. Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 68,0 an (Vortag: 72,8; Vorwoche: 103,6).

Allerdings könnte die Inzidenz ein besseres Bild der Infektionslage zeichnen, als sie tatsächlich ist. Denn aufgrund von Feier- und Brückentagen wie in der vergangenen Woche suchen dem RKI zufolge weniger Personen einen Arzt auf, wodurch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die Gesundheitsämter gemeldet werden.

Laut dem Labor-Verband ALM ging die Zahl der Labortests im Vergleich zu den Vorwochen deutlich zurück: Vom 10. bis 16. Mai seien etwa 933 000 PCR-Tests erfasst worden, rund 160 000 weniger als in der Woche zuvor, hieß es am Dienstag vom Verband Akkreditierter Labore in der Medizin (ALM). Es ist denkbar, dass die stark gesunkene Zahl an Tests zum Rückgang der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz beigetragen hat.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 237 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 278 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3 626 393 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 358 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 86 902 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,76 (Vortag: 0,73). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 76 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

(dpa)

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