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Noch 15 Regionen bei Corona-Inzidenz über der 100er-Marke

16:23
18.05.2021
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen im Südwesten geht weiter zurück. Am Dienstag (16.00 Uhr) lag sie laut Landesgesundheitsamt bei 87,7. Am Vortag hatte der Wert erstmals seit fast zwei Monaten wieder die 100er-Marke unterschritten und bei 95,0 gelegen, vor einer Woche bei 131,8. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte zuletzt allerdings darauf hingewiesen, dass ein vermindertes Testgeschehen rund um den Feiertag Christi Himmelfahrt am 13. Mai zu niedrigeren Zahlen führen kann.

15 der 44 Stadt- und Landkreise überschritten am Dienstag weiterhin die Schwelle von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am höchsten war die Inzidenz mit 213,3 weiterhin im Zollernalbkreis. Den niedrigsten Wert verzeichnete der Stadtkreis Heidelberg mit 31,6.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Pandemiebeginn stieg um 1877 auf 481 089. 26 weitere Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit, die Zahl der Toten stieg damit auf 9751. Als genesen gelten 437 867 Menschen (plus 2287).

Vollständig geimpft waren laut RKI mit Stand Dienstagmittag 11,5 Prozent der Bevölkerung im Südwesten. Mit der Impfserie begonnen hatten 36,7 Prozent.

(dpa/lsw)

Auftragsstudie: Hygienemaßnahmen im Fernverkehr ausreichend

16:22
18.05.2021
Mit einer selbst in Auftrag gegebenen Studie zum Infektionsgeschehen unter Zugbegleitern wirbt die Deutsche Bahn für einen aus ihrer Sicht sicheren Fernverkehr. In drei Testreihen wurden demnach in diesem und im vergangenen Jahr jeweils mehr als 1000 Beschäftigte im Fernverkehr getestet, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Darunter waren neben Zugbegleitern auch Instandhalter und Lokführer - zwei Berufsgruppen, die deutlich weniger direkten Kundenkontakt haben.

Bei den teilnehmenden Mitarbeitern wurden in den drei Testphasen PCR-Tests, mit denen eine akute Corona-Infektion nachgewiesen werden kann, sowie Antikörpertests gemacht. Diese zeigen, ob ein Mensch in der Vergangenheit mit dem Coronavirus infiziert war und entsprechende Antikörper gebildet hat. Allerdings schwinden die Antikörper nach gewisser Zeit.

Forschungspartner war die Charité Research Organisation GmbH (CRO). Die Tochtergesellschaft des Berliner Universitätsklinikums betreibt Auftragsforschung.

Die erhobenen Daten aus den drei Testreihen deuteten nicht darauf hin, dass die Zugbegleiter einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt seien als die anderen Berufsgruppen, heißt es im Abschlussbericht. In der dritten Testreihe vom 24. Februar bis zum 4. März wurden demnach bei 1014 Mitarbeitern Antikörpertests durchgeführt. Bei den Zugbegleitern lag der Anteil der positiven Tests demnach bei 6,8 Prozent, bei den Lokführern bei 3,9 Prozent und bei den Instandhaltern bei 8,5 Prozent.

Auch in den anderen beiden Testreihen war die Positivrate bei den Werkarbeitern am höchsten und bei den Lokführern am niedrigsten. «Das lässt darauf schließen, dass die Hygienemaßnahmen zum Schutz der Personengruppen mit häufigem Kundenkontakt bisher ausreichend und wirksam waren», heißt es in der Auftragsstudie. «Bahnfahren ist sicher, das zeigen die Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse aus über einem Jahr Pandemie», teilte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber am Dienstag mit.

Vor einigen Tagen war die CRO in einer weiteren Auftragsstudie für den Regionalverkehr zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.

(dpa)

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