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Inzidenzen überall über 100: Keine Zuschauer bei Spielen in NRW

08:36
17.05.2021
Der Traum von zumindest 500 Zuschauern bei einem Profi-Fußballspiel am letzten Spieltag in Nordrhein-Westfalen ist offenbar geplatzt. Am Montag hatten die drei betreffenden Spielorte Köln (105,3), Dortmund (107,6) und Bochum (100,4) Sieben-Tage-Inzidenzen von über 100. Fünf Werktage unter 100 sind aber Pflicht, um bei einer Freiluftveranstaltung 500 Personen mit negativem Test einlassen zu dürfen.

Die Kölner hatten am Sonntag - da lag die Inzidenz bei 89,8 - schon einen entsprechenden Antrag vorbereitet. «Wir sind permanent in Gesprächen mit den Ämtern und werden die in dieser Woche intensivieren», hatte Geschäftsführer Alexander Wehrle der «Bild»-Zeitung gesagt.

(dpa)

VfB rechnet mit coronabedingtem Verlust von 45 Millionen Euro

08:36
17.05.2021
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart rechnet wegen der seit über einem Jahr anhaltenden Corona-Krise mit einem Verlust in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe. «Da wir nicht wissen, wann wieder Zuschauer zugelassen werden, ist eine Prognose bis zum Ende des Jahres schwierig», sagte Vorstandschef Thomas Hitzlsperger dem Fachmagazin «Sponsors» (Montag). «Ich kann nur über das sprechen, was bisher bekannt ist. Wir bewegen uns in einem Bereich, den zum Beispiel auch Eintracht Frankfurt zu verkraften hat. Also etwa 45 Millionen Euro.» Allein pro Heimspiel ohne Zuschauer entgehen den Schwaben etwa zwei Millionen Euro.

«Die TV-Gelder helfen uns allen, diese Phase zu überstehen», sagte Hitzlsperger. Dazu verzichteten Spieler und Mitarbeiter des VfB auf Gehalt. Teile der Belegschaft wurden in Kurzarbeit geschickt. Ein im vergangenen Frühjahr beantragter Hilfskredit wurde von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mittlerweile bewilligt. «Auch eine weitere Saison ohne Zuschauer wäre darstellbar», sagte Hitzlsperger. «Aber danach würde es langsam brenzlig werden.»

(dpa)

Ryanair hofft nach Milliardenverlust auf Geschäftsjahr ohne Miese

07:12
17.05.2021
Europas größter Billigflieger Ryanair ist wegen der Corona-Krise im abgelaufenen Geschäftsjahr tief in den roten Zahlen gelandet. Unter dem Strich stand für die zwölf Monate bis Ende März ein Minus von gut einer Milliarde Euro nach einem Gewinn von 649 Millionen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Rechnet man eine Sonderbelastung wegen letztlich wertloser Treibstoffpreis-Sicherungsgeschäfte heraus, lag das Minus bei 815 Millionen Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2022 glaubt das Management um Ryanair-Chef Michael O'Leary an ein Ergebnis nahe der Gewinnschwelle, wagt wegen der Unsicherheit rund um die Corona-Pandemie aber keine konkrete Prognose. Die Erwartungen basierten auf der Annahme, dass die Impfkampagnen erfolgreich sind und die Regierungen in Europa die Reisebeschränkungen rechtzeitig vor der wichtigen Sommersaison ab Juli aufheben, hieß es.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Ryanair ein Passagieraufkommen am unteren Ende der ausgegebenen Zielspanne von 80 bis 120 Millionen Fluggästen. Im laufenden ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni dürften es lediglich 5 bis 6 Millionen werden.

(dpa)

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