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Kammern sehen Hoffnung in besonders von Corona betroffenen Branchen

03:36
17.05.2021
Während einige Branchen die Corona-Pandemie fast schon hinter sich gelassen haben, stecken andere noch mitten drin. Aber auch dort gibt es Licht am Ende des Tunnels. Die Industrie- und Handelskammern haben ein aktuelles Stimmungsbild abgefragt.

Auch in den besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen sehen die Industrie- und Handelskammern im Südwesten allmählich wieder Hoffnung aufkeimen. Entsprechende Ergebnisse seiner aktuellen Konjunkturumfrage stellt der Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) am Montag (11.00 Uhr) vor. Rund 3700 Unternehmen haben sich daran beteiligt. Schwerpunkte sind laut BWIHK die Lage und die Perspektiven der Industrie im Südwesten, die sich wie schon oft als Zugpferd aus der Krise bewährt habe.

Auch in den Branchen, die der Lockdown besonders hart getroffen habe, keime die Hoffnung, dass die Pandemie ihren Höhepunkt überschritten habe und die Wirtschaft in absehbarer Zeit zur Normalität zurückkehren könne, hieß es. Die Kammern wollen zudem Vorschläge für eine Öffnungs- und Impfstrategie für die Betriebe machen.

(dpa)

Kapitel

Sonntag, 16. Mai

Hausärzte dürfen ohne Priorisierung impfen

15:51
16.05.2021
In Baden-Württemberg dürfen sich von Montag an fast alle Menschen impfen lassen. Zumindest theoretisch, denn nach wie vor ist der Impfstoff knapp - auch bei den Hausärzten, die künftig freie Wahl haben und sich nicht mehr an die staatlich vorgegebene Priorisierung halten müssen. Sie können selbst entscheiden, wer die Impfung zuerst braucht. Das gilt für sämtliche Impfstoffe und nicht wie bisher nur für das Vakzin von Astrazeneca. Allerdings bietet sich der Impfstoff Moderna nach Angaben der Landesapothekerkammer wegen des Transports nicht für Praxen an.

In den Impfzentren bleibt die Priorisierung dagegen erhalten, damit dort Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder mit hohem Ansteckungsrisiko auf jeden Fall zuerst geimpft werden. Allerdings können sich dort von Montag an auch Menschen impfen lassen, die im Arbeitsalltag einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind - zum Beispiel Verkäuferinnen im Supermarkt, Busfahrer, Fahrlehrer und Mitarbeiter in Tafelläden; ebenso Menschen, die regelmäßig in der Kinder- und Jugendhilfe oder in Schulen arbeiten, sowie Saisonarbeiter, Pflegeeltern und Journalisten.

Mehr als jeder Dritte in Baden-Württemberg hat schon mindestens eine erste Impfung erhalten, rund 11 Prozent sind komplett geschützt. Nach wie vor übersteigt die Nachfrage nach Impfterminen allerdings das Angebot an Impfstoffen deutlich. Ab Juni sollen die Impfstoffmengen an die niedergelassenen Ärzte steigen, dann sollen auch Betriebsärzte nach und nach in das Impfen einbezogen werden. Beim Bund setzt sich das Land weiter für mehr Impfstoff für die Impfzentren ein.

(dpa)

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