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20210516095250

RKI registriert 8500 Corona-Neuinfektionen und 71 neue Todesfälle

07:29
16.05.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8500 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.34 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 12 656 gelegen. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Samstagabend. «Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.»

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 83,1 (Vortag: 87,3; Vorwoche: 118,6). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 71 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 127 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3 593 434 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 286 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 86 096.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 0,84 (Vortag: 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 84 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

(dpa)

Stuttgarter Flughafen wieder etwas positiver gestimmt

07:26
16.05.2021
Der Stuttgarter Flughafen sieht wieder etwas optimistischer in die nähere Zukunft. Ein Sprecher verwies auf die zunehmenden Impfungen und die sinkenden Inzidenzwerte. «Wir sehen, dass der erwartete Nachholbedarf beim Reisen sich jetzt langsam auf das Buchungsverhalten auswirkt.» Es flögen wieder mehr Menschen ab, als ankämen. «Das ist ein Indiz dafür, dass das Reisegeschehen wieder anzieht. Wir erwarten über die Sommermonate einen leichten Aufschwung.»

Aktuell bewege sich das Niveau des Luftverkehrs in Stuttgart, wie auch an anderen Standorten, auf etwa zehn Prozent des Vorkrisenniveaus. «Wir sehen aber eine positive Tendenz.» Zur Einordnung: Zum Start der Pfingstferien am kommenden Freitag werden an dem Regionalairport gut 80 Flugbewegungen erwartet. In den vergangenen Jahren hatte es an solch verkehrsstarken Tagen bis zu 400 Starts und Landungen gegeben. Die beliebtesten Ziele zu Pfingsten seien Palma de Mallorca, Hamburg, Berlin und das Drehkreuz Amsterdam.

«Gut gebucht sind auch Flüge auf die griechischen Inseln, wie Kreta, Rhodos, Kos oder Korfu, die jetzt wieder neu ins Streckennetz gekommen sind», sagte der Sprecher weiter. Der Flughafen hatte im vergangenen Jahr ein Minus von 96,9 Millionen Euro eingefahren, nachdem 2019 noch ein Gewinn von 50,2 Millionen Euro erwirtschaftet worden war. Hintergrund der schlechten Geschäftszahlen waren beispiellose coronabedingte Einbrüche beim Passagieraufkommen und bei den Flugbewegungen.

Der Flughafen gehört zu 65 Prozent dem Land Baden-Württemberg und zu 35 Prozent der Stadt Stuttgart.

(dpa/lsw)

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