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Neuer Impfrekord: 1,35 Millionen Menschen an einem Tag geimpft

08:57
14.05.2021
In Deutschland sind am Mittwoch so viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden wie noch nie. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 09.35 Uhr) wurden an dem Tag 1 353 453 Impfspritzen gesetzt, an Christi Himmelfahrt waren es 408 260. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mitteilte, wurden damit an beiden Tagen zusammen fast 2 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft.

Damit seien 35,9 Prozent (29,8 Millionen) der Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft und 10,6 Prozent (8,8 Millionen) voll geschützt. Laut RKI hatte es vor dem neuen Tagesrekord in den vergangenen Wochen bereits drei Tage gegeben, an denen über eine Million Impfspritzen gesetzt wurden. Insgesamt wurden demnach bis einschließlich Donnerstag etwa 38,6 Millionen Impfdosen verabreicht.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 40,4 Prozent. Sachsen liegt mit 31,1 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück.

Die Impfkampagne in Deutschland hatte Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

(dpa)

Verband: Kinoöffnungen lohnen vielerorts noch nicht

08:56
14.05.2021
Trotz Lockerungen der Corona-Einschränkungen lohnt sich die Öffnung von Kinos nach Ansicht des Branchenverbands HDF vielerorts noch nicht. Die Vorstandsvorsitzende des Hauptverbands Deutscher Filmtheater, Christine Berg, sagte dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, radioWelt am Morgen): «Die Auflagen sind immer noch so schlecht für uns, dass eine wirtschaftliche Öffnung überhaupt nicht möglich ist. Und dann haben wir auch noch gar kein attraktives Filmangebot.»

Die HDF-Chefin beklagte die Maskenpflicht am Platz in den Kinos. Damit könnten keine Getränke und Knabbereien verkauft werden. «Wir müssen immer noch einen Riesen-Abstand wahren, obwohl wir super Belüftungsanlagen haben», fügte sie hinzu. Die Auflagen machten einen normalen Betrieb unmöglich.

Hinzu komme ein mangelndes Filmangebot: «Da sind wir in der Abhängigkeit von den Verleihern. Und ein Verleiher kommt natürlich mit einem ganz großen Film nur dann, wenn er ihn in Deutschland flächendeckend auch wirklich einsetzen kann.» Berg geht aber davon aus, dass die großen Filme im Herbst starten werden.

Der Hauptverband Deutscher Filmtheater ist mit fast 600 Mitgliedsunternehmen nach eigenen Angaben der größte Kinoverband in Deutschland.

(dpa)

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