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Felix Kästle/dpa

Bodensee-Schifffahrt startet mit ausgedünntem Fahrplan in die Saison

12:02
13.05.2021
Nach mehrmaliger Verschiebung startet die Flotte der deutschen Bodensee-Schifffahrt am Donnerstag in die Saison. Das erste Schiff der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) soll planmäßig um 9.00 Uhr in Konstanz zur Fahrt in Richtung Friedrichshafen ablegen. Zum Start erwarte man «keinen allzu großen Andrang», sagte ein Sprecher der BSB. Daher gelte vorerst ein reduzierter Notfall-Fahrplan.

Die Insel Mainau und die Landesgartenschau in Überlingen steuern die Schiffe demnach aber wieder an. Auch Lindau ist Teil des Notfall-Fahrplans. Dort soll am 20. Mai die Bayerische Gartenschau eröffnet werden. Sofern es die Corona-Lage erlaubt, wolle man aber noch vor Pfingsten mit dem regulären Frühjahrsfahrplan starten, teilte die BSB mit. Dann sei auch wieder mit mehr Passagieren zu rechnen. An Bord der Schiffe gilt Maskenpflicht, die Gastronomie ist auf einen Kiosk-Verkauf beschränkt.

Ursprünglich hatten die deutschen Schiffe zusammen mit jenen aus Österreich und der Schweiz zu Ostern ihre Fahrten aufnehmen wollen. Danach war der 19. April für den Start anvisiert worden. Auf schweizerischer und österreichischer Seite gibt es schon Rundfahrten innerhalb der Landesgrenzen. Touristische Fahrten zwischen den drei Ländern sind bislang aber nicht möglich.

(dpa)

Apothekerverband: Astrazeneca reicht in Arztpraxen nicht mehr aus

10:16
13.05.2021
Seit der Freigabe von Astrazeneca für alle wird der Impfstoff nach Angaben des Apothekerverbands Nordrhein in vielen Arztpraxen knapp. «Der Impfstoff von Astrazeneca wird so stark nachgefragt, dass die bereitgestellten Mengen nicht mehr ausreichen», sagte der Verbandsvorsitzende Thomas Preis der «Rheinischen Post» (Donnerstag). Teilweise habe der Großhandel die Bestellungen, die die Ärzte über die Apotheken eingereicht hätten, um 80 Prozent reduzieren müssen. «Viele Ärzte sind sehr verärgert, denn bereits bestehende Impftermine müssen nun storniert werden», berichtete Preis.

Zur erhöhten Nachfrage trägt demnach bei, dass die zweite Dosis nun bereits nach vier Wochen verabreicht werden kann. «Die Verkürzung der Impfabstände auf vier Wochen macht den Impfstoff für junge Menschen attraktiv. Sie wollen bei den anstehenden Lockerungen durch einen kompletten Impfschutz gut vorbereitet sein», sagte Preis. «Medizinisch gesehen wäre es besser, sich erst nach zwölf Wochen die Zweitimpfung geben zu lassen.»

Bund und Länder hatten die Priorisierung mit einer festen Vorrangliste für Astrazeneca Anfang Mai aufgehoben. Einer Auflistung des Bundesgesundheitsministeriums zufolge sollen in der kommenden Woche 843 250 Dosen geliefert werden. In dieser Woche sind es demnach 862 430.

(dpa)

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