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Uneinheitliche Corona-Regeln und Regenwetter zum Vatertag

07:43
13.05.2021
Mit Blick auf Corona-Pandemie und Wetter erwartet den Südwesten am Donnerstag wohl ein eher ruhiger Vatertag. In Sachen Corona können abhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz in den jeweiligen Regionen und dem eigenen Impf- oder Genesungsstatus ganz unterschiedliche Regeln im Land gelten. So dürfen sich in Baden-Württemberg allgemein maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Das gilt für private und öffentliche Veranstaltungen.

Dort, wo wegen anhaltenden Inzidenzen über 100 die Bundes-Notbremse gilt, sind die Regeln schärfer: Hier sind nur Treffen mit einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Kinder unter 14 Jahren zählen jeweils nicht mit. Ausnahme gibt es für all jene, die nach geltenden Regeln als vollständig geimpft oder genesen gelten. Für sie entfallen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen.

Doch regnerisches Wetter dürfte viele Menschen eher in Richtung Wohnzimmercouch als in die Natur locken. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ziehen dicke Wolken über das Land. Sie dürften örtlich für Schauer und einzelne Gewitter sorgen. Höchstwerte liegen den Meteorologen zufolge am Donnerstag zwischen 10 und 17 Grad.

(dpa)

17.419 Corona-Neuinfektionen - 7-Tage-Inzidenz nähert sich der 100

07:13
13.05.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17 419 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.08 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 21 953 Neuansteckungen gelegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, nähert sich nun der Schwelle von 100. Sie lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 103,6 (Vortag: 107,8; Vorwoche: 129,1). Der Wert sinkt in allen Altersgruppen. Einen Höchststand hatte die bundesweite Inzidenz während der dritten Welle am 26. April mit 169,3 erreicht.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz geht seit etwa zwei Wochen kontinuierlich zurück. Auch andere Kennzahlen wie der R-Wert und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten weisen auf Entspannung hin. Das kann am Verhalten der Menschen liegen, aber auch am Fortschritt beim Impfen. Zudem sind Effekte der Bundes-Notbremse denkbar. Sie greift, wenn die Inzidenz auf Kreisebene an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt. Dann gelten automatisch strengere Regeln wie Ausgangsbeschränkungen. Auf Kreisebene dürften wegen sinkender Zahlen in den nächsten Tagen immer mehr Regionen Lockerungen vornehmen.

Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 278 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 250 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3 565 704 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 240 300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85 658.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,82 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

(dpa)

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