Letztes Update:
20210512040118

Nächtliche Ausgangsbeschränkung in Hamburg aufgehoben

04:00
12.05.2021
40 Tage nach Beginn der Ausgangsbeschränkung dürfen die Menschen in Hamburg nun wieder nachts auf die Straße gehen. Eine entsprechende Änderung der Corona-Eindämmungsverordnung trat um Mitternacht in Kraft. Demnach gelten in der Hansestadt aber weiterhin Kontaktbeschränkungen und an vielen Orten Maskenpflicht und Alkoholverbot. Innensenator Andy Grote (SPD) hat angekündigt, dass die Hamburger Polizei weiterhin die Einhaltung der Corona-Regeln überprüfen wird.

Genesene und vollständig geimpfte Menschen sind bereits seit Sonntag von mehreren Auflagen befreit. Eine Bundesverordnung nimmt sie von den Kontaktbeschränkungen bei privaten Zusammenkünften und beim Sport sowie von Testpflichten aus. Grote ermahnte diese Bürger, Nachweise über ihre Infektion oder über Impfungen mit sich zu führen.

Die Ausgangsbeschränkung galt seit Karfreitag (2. April) zwischen 21.00 und 5.00 Uhr. Voraussetzung für ihre Aufhebung waren fünf Werktage mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100. Am Dienstag lag der Wert, der die Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen abbildet, bei 78,2 - und damit den siebten Tag in Folge unter 100.

(dpa)

Kapitel

Dienstag, 11. Mai

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten auf 131,8 gesunken

19:16
11.05.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist am Dienstag weiter gesunken: Im landesweiten Schnitt wurde innerhalb der vergangenen Woche bei 131,8 von 100 000 Einwohnern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Am Vortag hatte der Wert bei 140,6 gelegen, vor einer Woche bei 161,3.

33 der 44 Regionen lagen noch über dem Wert von 100 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - zwei weniger als am Vortag. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Zollernalbkreis mit 236,1 und am niedrigsten mit 49,8 im Main-Tauber-Kreis.

Das Land will den Betrieb von Biergärten und Außengastronomie sowie Hotels in weniger pandemiebelasteten Stadt- und Landkreisen erlauben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in diesen Regionen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen stabil unter 100 Fällen pro 100 000 Einwohner und binnen einer Woche liegt. Beschlossene Sache ist das aber noch nicht.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 2557 auf 470 522 Fälle. Inzwischen sind 9608 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben - 43 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 417 749 Menschen (plus 2831).

In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts bisher 32,6 Prozent der Bevölkerung einmal gegen das Virus geimpft worden. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Wirkstoffen nötig ist, haben 9,2 Prozent erhalten; sie gelten damit als vollständig geimpft. (Stand 11. Mai, 11.00 Uhr)

88,9 Prozent der nutzbaren 2434 Intensivbetten im Land sind laut Landesgesundheitsamt und nach Daten des Divi-Intensivregisters derzeit belegt. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Solche Betten werden auch nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern ebenso für andere gravierende Erkrankungen.

(dpa)

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