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20210511105637

Anteil von Solo-Selbstständigen in Kulturberufen besonders hoch

07:43
11.05.2021
Im Jahr vor Beginn der Corona-Krise waren in Deutschland rund 1,3 Millionen Menschen in Kulturberufen tätig. Das entspricht 3,1 Prozent aller Erwerbstätigen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden auf Basis des Mikrozensus mitteilte. Etwa ein Drittel von ihnen (444 250 Menschen) arbeitete im Jahr 2019 als Solo-Selbstständige - damit sind Selbstständige ohne weitere Beschäftigte gemeint. «Der Anteil der Solo-Selbstständigen lag damit in den Kulturberufen fast sieben Mal so hoch wie in der gesamten erwerbstätigen Bevölkerung», so die Statistiker. Aufgrund der massiven Einschränkungen ist der Kulturbetrieb besonders von der Corona-Pandemie betroffen.

Laut den Angaben lag der Anteil der Selbstständigen insgesamt über alle Kulturberufe hinweg mit 38 Prozent ebenfalls deutlich höher als in der gesamten erwerbstätigen Bevölkerung (10 Prozent). Im Kunsthandwerk und der Bildenden Kunst, wozu beispielsweise die Bildhauerei, Malerei und das Vergolderhandwerk zählen, sei der Anteil mit 85 Prozent besonders hoch gewesen. Auch im Bereich Moderation und Unterhaltung, zu dem auch Comedy, Kabarett und Zauberkunst gehören, habe es mit 65 Prozent sehr viele Selbstständige gegeben.

(dpa)

Bruttoverdienst in der Pflege seit 2010 rund ein Drittel höher

07:14
11.05.2021
Die Arbeit von Menschen, die in der Pflege arbeiten, ist innerhalb eines Jahrzehnts besser honoriert worden. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, sind die Bruttomonatsverdienste für Fachkräfte in Krankenhäusern und Heimen, zu denen auch Pflegefachkräfte zählen, in dieser Zeit um rund ein Drittel gestiegen. So verdienten vollzeitbeschäftigte Fachkräfte in Krankenhäusern, wie Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, im Jahr 2020 brutto 32,9 Prozent mehr als noch 2010.

Die Bruttomonatsverdienste von Fachkräften in Altenheimen stiegen im selben Zeitraum um 32,8 Prozent, bei Fachkräften in Pflegeheimen fiel der Anstieg mit 38,6 Prozent noch etwas höher aus. In allen drei Gruppen stiegen die Verdienste in den vergangenen zehn Jahren deutlich stärker an als in der Gesamtwirtschaft, hieß es. So lag der Anstieg im Bereich produzierendes Gewerbe und Dienstleistungen bei 21,2 Prozent.

(dpa)

RKI registriert 6125 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt weiter

04:29
11.05.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6125 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 7534 Neuansteckungen gelegen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 115,4 (Vortag: 119,1; Vorwoche: 141,4).

Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 283 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 315 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3 533 376 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 196 900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85 112.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 0,88 (Vortag: 0,90). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 88 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

(dpa)

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