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Italien will für EU-Urlauber Einreisen ohne Quarantäne erlauben

07:18
09.05.2021
Italien will zur Ankurbelung des Tourismus noch im Mai Einreisen ohne die bisherige Kurz-Quarantäne erlauben. Schon ab Mitte Mai sollten Reisende aus Europa, die voll geimpft seien, leichter ins Land kommen können, kündigte Italiens Außenminister Luigi Di Maio am Samstag auf Facebook an. Zusammen mit dem Gesundheitsminister arbeite er außerdem daran, die «Mini-Quarantäne» für EU-Bürger, Briten und Reisende aus Israel abzuschaffen, die negativ getestet, geimpft oder von Covid-19 genesen seien.

Bisher benötigen Italien-Besucher aus der EU in der Regel einen negativer Test vor der Reise, sie müssen im Land fünf Tage in Quarantäne und dann einen zweiten Corona-Test machen.

Di Maio kündigte an, dass im Juni auch die Regeln für Besucher aus den USA gelockert werden sollten. «Der Tourismus ist ein wichtiger Baustein für den Neustart Italiens», schrieb der Politiker der Fünf-Sterne-Bewegung. Die genauen Vorschriften und Daten für die Neuregelungen sind noch nicht gesetzlich fixiert.

In dem Mittelmeerland waren die Corona-Zahlen in den vergangenen Wochen gesunken. Am Samstag waren über 27 Prozent der Bevölkerung mindestens ein Mal gegen Corona geimpft. Gesundheitsminister Roberto Speranza unterschrieb zudem einen Erlass, wonach es ab Montag (10. Mai) keine Roten Zonen mit besonders strengen Corona-Sperren in Italien mehr gibt.

(dpa)

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Samstag, 8. Mai

Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg wieder gesunken

17:54
08.05.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt weiter. Im landesweiten Schnitt wurde innerhalb der vergangenen sieben Tage bei 145,4 pro 100 000 Einwohnern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Samstag in Stuttgart mitteilte (Stand 16.00 Uhr). Am Vortag hatte der Wert bei 148,8 gelegen.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie ist um 2120 auf 465 983 gestiegen. Inzwischen sind 9526 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben. Das waren 11 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 410 178 Infizierte (plus 3217).

21 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bei den Corona-Zahlen über der 150er-Inzidenz. Am höchsten ist der Wert im Zollernalbkreis mit 250,8 und am niedrigsten mit 52,9 im Main-Tauber-Kreis.

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 110 261 Fälle mit Hinweisen auf «besorgniserregende Varianten» übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren.

In Baden-Württemberg sind 3 493 821 Menschen nach Daten des Robert Koch-Instituts bisher ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden. Das seien 31,5 Prozent der Bevölkerung. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Impfstoffen nötig ist, haben 954 327 Personen erhalten (8,6 Prozent); sie gelten damit als vollständig geimpft.

11,7 Prozent der 2431 betreibbaren Intensivbetten sind laut Landesgesundheitsamt im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Solche Betten werden auch nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern ebenso für andere gravierende Erkrankungen.

(dpa/lsw)

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