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Corona-Neuinfektionen im Gazastreifen auf Höhepunkt

08:25
07.04.2021
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Gazastreifen hat einen Höhepunkt erreicht. Wie das Gesundheitsministerium in dem von der islamistischen Hamas beherrschten Palästinensergebiet am Mittwoch mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 1916 neue Corona-Fälle registriert. Dies ist die höchste Zahl an einem Tag seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr. Insgesamt wurden den Angaben zufolge am Dienstag 4982 Tests gemacht, von denen mehr als ein Drittel positiv ausfielen.

Seit Beginn der Pandemie sind in dem Küstenstreifen laut Ministerium insgesamt 642 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Nach Angaben des Ministeriums stehen im Gazastreifen 81 600 Corona-Impfdosen zur Verfügung. Insgesamt erhielten demnach bisher mehr als 27 600 Einwohner eine Erstimpfung, mehr als 8000 sind vollständig geimpft. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten Zehntausende Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik gespendet.

Im Gazastreifen leben etwa zwei Millionen Menschen auf engem Raum, unter teilweise miserablen Bedingungen und bei schlechter medizinischer Versorgung. Die Pandemie bringt das Gesundheitssystem in dem Autonomiegebiet an seine Grenzen.

Am 22. Mai ist in den Palästinensergebieten die erste Parlamentswahl seit 15 Jahren geplant.

(dpa)

Urlaub trotz Corona: Camping und Wohnungen im Sommer 20 gut belegt

06:56
07.04.2021
Erholung trotz Corona-Pandemie: Das bedeutete für viele Menschen im vergangenen Jahr Urlaub auf einem inländischen Campingplatz oder in der Ferienwohnung. Die entsprechenden Anbieter konnten so zumindest im Sommerhalbjahr von Mai bis Oktober mehr Gäste begrüßen als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete.

Obwohl vor allem die Gäste aus dem Ausland wegen der Pandemie nicht anreisen konnten, zählten die Campingplätze im Sommer 6,1 Prozent mehr Übernachtungen. Auf das ganze Jahr gesehen gab es dann aber doch ein Minus von 5 Prozent im Vergleich zu 2019. Vor allem im Frühjahr und zum Jahresende hatte es Lockdowns mit Beherbergungsverboten gegeben.

Auch Ferienwohnungen wurden verstärkt von Menschen aus Deutschland genutzt, während Gäste aus dem Ausland im großen Maße ausblieben. Im Sommer ergab sich so ein ganz leichter Zuwachs bei den Übernachtungen von 0,9 Prozent, während es im Gesamtjahr 13,7 Prozent weniger Übernachtungen in Ferienwohnungen gab als im Jahr 2019. Das war im Vergleich zum gesamten Beherbergungsgewerbe einschließlich der Hotels noch glimpflich, denn branchenweit betrug der jahresbezogene Rückgang sogar 39 Prozent.

(dpa)

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