Letztes Update:
20210419034351

Impftermine jetzt für alle über 60

03:43
19.04.2021
Alle Baden-Württemberger über 60 können sich nun gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Land öffnet am Montag die Terminvergabe für die über 60-Jährigen. Bisher musste man mindestens 70 Jahre alt sein oder Vorerkrankungen oder einen bestimmten Beruf haben. Das Sozialministerium geht von einem großen Andrang aus und hatte vor allem die über 70-Jährigen vergangene Woche noch einmal aufgerufen, sich noch schnell einen Termin geben zu lassen. Zuletzt hätten die Impfstofflieferungen deutlich zugenommen, gleichzeitig seien Termine für Impfungen mit Astrazeneca in einzelnen Zentren freigeblieben.

(dpa)

Baden-Württemberg zieht Notbremse selbst

03:42
19.04.2021
Für Corona-Hotspots im Südwesten gelten von Montag an einheitlich schärfere Regeln. Das Land wartet nicht auf den Bund und führt stattdessen am Montag selbst eine Notbremse für Regionen mit hoher Inzidenz ein. Wo die Zahl der Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, treten damit schärfere Kontaktregeln in Kraft, außerdem gibt es nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Museen, Galerien und Zoos und auch Wettannahmestellen müssen schließen, für den Friseurbesuch ist ein negativer Schnelltest erforderlich. Abholangebote im Einzelhandel bleiben hingegen erlaubt.

Die meisten Stadt- und Landkreise lagen zuletzt über der Marke von 100, mehrere auch jenseits der 200. Die Notbremse tritt jeweils wieder außer Kraft, wenn die Schwelle von 100 in einer Region an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird.

(dpa)

Prozess um Schläge und Tritte bei Stuttgarter Corona-Demo

03:42
19.04.2021
Rund ein Jahr nach dem Angriff auf drei Männer am Rande einer Corona-Demonstration in Stuttgart stehen zwei mutmaßliche Beteiligte an der Attacke vor Gericht. Sie müssen sich von Montag (9.00 Uhr) an für Schläge und Tritte gegen drei Männer im Mai vergangenen Jahres am Rande einer Protestkundgebung auf dem Cannstatter Wasen verantworten. Einem damals 20-Jährigen wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Er soll einem der drei Männer heftig gegen den Kopf geschlagen und ihn lebensgefährlich verletzt haben. Ein zur Tatzeit 24 Jahre alter mutmaßlicher Komplize sitzt wegen gefährlicher Körperverletzung auf der Anklagebank des Landgerichts. Beide Männer werden der linken Szene zugerechnet.

Insgesamt sollen etwa 20 bis 40 Menschen die aus ihrer Sicht rechten Kontrahenten mit Schlagwerkzeugen attackiert und verletzt haben. Der lebensgefährlich verletzte damals 54-Jährige gehörte der rechtspopulistischen gewerkschaftsähnlichen Organisation «Zentrum Automobil» an. Auch seine beiden Mitstreiter erlitten Verletzungen. Sie waren auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Wasen. Mehrere Tausend Menschen hatten damals an der Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen teilgenommen.

(dpa)

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