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Auch Stuttgart verschiebt Schul- und Kitaöffnung wegen hoher Inzidenz

13:49
16.04.2021
Die Landeshauptstadt Stuttgart hat wegen hoher Corona-Infektionszahlen die für diesen Montag geplante weitgehende Öffnung der Schulen und Kitas verschoben. «Wir empfehlen, Schulen ab Montag nicht zu öffnen und Kitakinder zu Hause zu betreuen», teilte die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, am Freitag mit. Zwar liegt die Stadt mit einer Inzidenz von 197,7 noch knapp unter dem Schwellenwert von 200 Neuinfektionen pro 100 000 in einer Woche, ab dem Schulen und Kitas wieder geschlossen werden sollen. Fezer erklärte dazu: «Wir überschreiten aller Voraussicht nach in den kommenden Tagen die Grenze von 200 in der 7-Tage-Inzidenz, was uns zum Handeln zwingen würde.»

Auch die Stadt Ulm hatte bereits eine ähnliche Empfehlung herausgegeben. Die Städte können bisher nur Empfehlungen aussprechen, weil die rechtliche Grundlage für ein Verbot des Präsenzunterrichts ab einer Inzidenz von 200 noch fehlt. Die Landesregierung in Stuttgart will ihre Corona-Verordnung und die Schulbestimmungen aber am Wochenende aktualisieren und dann die vom Bund verlangte Notbremse einarbeiten.

Fezer erklärte dazu: «Deswegen sprechen wir die dringende Empfehlung aus, die Schulen ab Montag geschlossen zu halten. Auch den Eltern von Kitakindern empfehle ich, ihre Kinder schon ab Montag zu Hause zu betreuen.» Diese Empfehlung komme im Vorgriff auf die erwartete Verordnung des Landes, mit der die Schließung von Schulen und Kitas verfügt werden wird. Betroffen seien Einrichtungen aller Träger, also gut 230 Schulen und 600 Kindertageseinrichtungen.

(dpa/lsw)

Merkel mit Astrazeneca geimpft

13:18
16.04.2021
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten. «Ich freue mich, dass ich heute die Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen habe», teilte Merkel über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert per Twitter mit. Sie fügte hinzu: «Ich danke allen, die sich in der Impfkampagne engagieren - und allen, die sich impfen lassen. Das Impfen ist der Schlüssel, um die Pandemie zu überwinden.» Die Kanzlerin ist 66 Jahre alt und fällt damit in die Gruppe jener, die in Deutschland für Astrazeneca-Impfungen infrage kommen.

Das Vakzin von Astrazeneca wird in Deutschland nur noch für die über 60-Jährigen empfohlen. Der Einsatz für Jüngere bleibt nach ärztlichem Ermessen bei Menschen ohne höheres Blutgerinnsel-Risiko freiwillig möglich. Merkel hatte immer betont, dass sie erst geimpft werden wolle, wenn sie nach der Priorisierung an der Reihe sei.

(dpa)

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