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20210414121032

Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA steigt

09:39
02.04.2021
In den USA ist die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen wieder gestiegen. Für Donnerstag meldeten die Behörden 79 029 neue Fälle nach gut 67 000 am Vortag, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore am Freitagvormittag (MEZ) hervorging. Im März hatten die täglich erfassten Neuinfektionen laut JHU mehrheitlich um die Marke von 60 000 oder darunter gelegen, am 24.3. gab es dann aber einen Ausreißer mit 86 950. Seitdem setzt sich das Auf und Ab fort. Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion erreichte am Donnerstag 1065.

Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300 308 Neuinfektionen sowie am 12. Januar mit 4476 Toten verzeichnet. In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang 30,5 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 553 000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen - aber nicht relativ zur Bevölkerung - sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Bislang haben landesweit fast 99,6 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, 56 Millionen gelten als voll geimpft, wie Zahlen der Gesundheitsbehörde CDC am Freitag zeigten.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der CDC. In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

(dpa)

Giffey bringt erneute Aufstockung der Kinderkrankentage ins Spiel

09:36
02.04.2021
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, die Kinderkrankentage erneut aufzustocken. Es zeichne sich ab, dass sich mehr Eltern wieder zu Hause um die Kinder kümmern müssten, weil Kitas teilweise geschlossen würden oder in den Notbetrieb gingen. «Deshalb bin ich dafür, die Kinderkrankentage in 2021 noch einmal auszuweiten. Ich setze mich beim Bundesgesundheitsministerium dafür ein», teilte sie am Donnerstag mit.

Nach wochenlangem Notbetrieb hatten viele Kitas im Februar ihr Betreuungsangebot wieder ausgeweitet. Regional sind Einrichtungen nun wegen der steigenden Zahlen bereits wieder in die Notbetreuung zurückgekehrt. Berlin beschloss das am Donnerstag für die Hauptstadt-Kitas für die Zeit nach Ostern. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte angesichts steigender Infektionszahlen in der Kinderbetreuung eine Rückkehr zur Notbetreuung gefordert, bis die Beschäftigten geimpft sind.

«Wir müssen jetzt schnell reagieren, damit wir Eltern eine konkrete Hilfe anbieten können», sagte Giffey. Die Ausweitung der Kinderkrankentage Anfang des Jahres sei von vielen Eltern gut angenommen worden.

Wegen coronabedingter Einschränkungen an Kitas und Schulen war die Anzahl der Krankentage in diesem Jahr bereits pro Elternteil von 10 auf 20 verdoppelt worden, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage. Eltern können sie nutzen, wenn sie sich für die Kinder von der Arbeit freistellen lassen müssen, weil diese nicht in Kita oder Schule betreut werden. Das ausgezahlte Kinderkrankengeld beträgt 90 Prozent des Nettoverdienstes.

(dpa)

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