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Mehr als 2500 Corona-Tote binnen 24 Stunden in den USA

07:25
08.04.2021
In den USA haben die Behörden binnen eines Tages 2563 Tote nach einer Corona-Infektion gemeldet. Das waren fast 1500 mehr als am gleichen Tag der Vorwoche mit 1076, wie am Donnerstagmorgen (MEZ) aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore für Mittwoch hervorging.

Zudem wurden für denselben Zeitraum 74 628 Neuinfektionen registriert. Vor einer Woche waren es 67 029 gewesen. Der bisherige Tagesrekord an Neuinfektionen war in den USA mit 300 295 am 2. Januar erreicht worden. Die Todesfälle erreichten am 12. Januar mit 4476 den bislang höchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

Mit bisher mehr als 559 100 Toten und 30,9 Millionen Infektionen sind die USA in absoluten Zahlen das weltweit am stärksten von der Pandemie betroffene Land. Inzwischen wurden mehr als 64,4 Millionen Menschen vollständig geimpft. Insgesamt zählen die USA knapp 330 Millionen Einwohner.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

(dpa)

Fahrgastzahlen im Fernverkehr wegen Corona eingebrochen

07:17
08.04.2021
Im vergangenen Jahr waren bedingt durch die Corona-Pandemie nur etwa halb so viele Fahrgäste im Linienfernverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs wie im Jahr davor. Mit 88 Millionen Reisenden war das Fahrgastaufkommen um 49 Prozent geringer, berichtete das Statistische Bundesamt am Donnerstag. Dabei waren im Fernverkehr der Bahn mit 82 Millionen Fahrgästen 46 Prozent weniger Menschen unterwegs. Im Linienverkehr mit Fernbussen ging die Fahrgastzahl sogar um 71 Prozent auf 6,1 Millionen zurück.

Auch im Nahverkehr brachen die Fahrgastzahlen nach vorläufigen Ergebnissen ein und gingen fast um ein Drittel zurück. So waren im Eisenbahn-Nahverkehr einschließlich S-Bahnen mit 1,7 Milliarden Fahrgästen 39 Prozent weniger Menschen unterwegs als 2019. Mit Straßenbahnen fuhren 2,9 Milliarden Fahrgäste - 31 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Diese Zahlen bildeten die tatsächlichen Rückgänge aber möglicherweise nicht vollständig ab, hieß es. Dies liege unter anderem daran, dass viele Fahrgäste im Nahverkehr Zeitkarten besitzen. Diese Tickets wurden aber vermutlich aufgrund der Pandemie vergleichsweise selten genutzt, so die Statistiker.

(dpa)

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