Viel ist passiert, und Fritsch betont, dass man hier gemerkt hat, dass man beispielsweise Tools für Mitgliederversammlungen und Abstimmungen braucht. "Man musste Kompetenzen aufbauen", so Fritsch, "herausgestochen ist die Frage nach der Ressource Zeit, alles sollte zeitschonend aufgebaut werden."
Groh betont, dass man in diesen schweren Zeiten sehr schnell helfen konnte - aber gleichzeitig wurde klar, dass man viele Kenntnisse zwar hatte, aber sie noch nicht umgesetzt waren. Seibel betont, wie wichtig ihm die Nachhaltigkeit beim Projekt war, statt gleich auf Innovationen zu setzen. Aber wie kommt man an die Mittel, das dauerhaft anzubieten? Dafür braucht man viel Planungssicherheit.
Walther betont, dass große Teile der Zivilgesellschaft sehr gut funktionieren konnten, Teile aber große Probleme hatten - eine sehr diverse Situation also. "Darum war uns das Förderprogramm auch so wichtig", so Walther, "Wir wollten den hohen Sinn dieser Organisationen fördern, und auch die Politik hat erkannt, dass man diesen Sinn, auch und gerade für die Zeit danach, erhalten und fördern muss." Dafür muss man das auch größer denken und die Zugänge leichter machen, damit jeder dorthin findet.
Dr. Diana Mantel