Sie schießen wie Pilze aus dem Boden, die Schnelltestzentren, für die, wie in Sillenbuch oder auch in der Sporerstraße im Stadtzentrum, manchmal nur ein Container ausreicht. Erst seit einer Woche versorgt der Geschäftsmann Dursun Öner die Stadtteile Sillenbuch, Heumaden und Hedelfingen mit Tests. Meldete das Gesundheitsamt zu Ostern noch 73 Zentren in Stuttgart, ist mittlerweile von 200 die Rede. Eine hochgeschossene Erfolgsbranche, zwar auf Zeit, aber lukrativ. Denn
pro Test werden 18 Euro bei den Kassenärztlichen Vereinigungen abgerechnet. Um diese Abrechnungen wurden – allerdings in anderen Bundesländern – Betrugsvorwürfe laut.
Sind die Teststationen damit in Verruf geraten? Macht sich jetzt bei den Bürgern Misstrauen bemerkbar?
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Janey Schumacher