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WHO: Mehr als eine Million Corona-Tote in Region Europa

13:22
15.04.2021
Die Weltgesundheitsorganisation verkündet eine traurige Marke: Seit Beginn der Pandemie gibt es in der Region Europa mehr als eine Million Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Kopenhagen - Europa hat nach Angaben des Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation WHO eine traurige Marke überschritten: Mittlerweile sind in den Ländern der europäischen WHO-Region mehr als eine Million Todesfälle in Verbindung mit Corona-Infektionen registriert worden.

Jede Woche kommen derzeit 1,6 Millionen Neuinfektionen hinzu, wie WHO-Regionaldirektor Hans Kluge während seiner regelmäßigen Online-Pressekonferenz sagte, die er diesmal bei einem Besuch in Athen abhielt. "Das sind 9500 jede Stunde, 160 Menschen jede Minute."

Die Situation in der europäischen Region sei damit weiter ernsthaft, sagte Kluge. Lediglich unter den Ältesten in der Gesellschaft sehe man vermutlich dank der Fortschritte bei den Impfungen eine sinkende Inzidenz. Es gebe zwar frühe Anzeichen, dass sich die Übertragung des Coronavirus in mehreren Ländern der Region verlangsame. Diese Anzeichen seien jedoch nicht gleichbedeutend mit niedrigen Übertragungsraten.

Die in Kopenhagen ansässige WHO Europa zählt insgesamt mehr als 50 Länder zur europäischen Region, darunter neben der Europäischen Union auch die Türkei sowie Russland und die Ukraine. Im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) - dazu gehören die EU sowie Norwegen, Island und Liechtenstein - hat die EU-Gesundheitsbehörde ECDC bislang knapp 630.000 mit Corona in Verbindung stehende Todesfälle verzeichnet.

Schulen und Kitas bleiben wegen Corona zu

13:15
15.04.2021
Landratsamt begründet Schließungen mit dem sehr hohen Inzidenzwert

Landkreis Kronach - Aufgrund des im Landkreis Kronach nach wie vor sehr hohen Inzidenzwertes von 322,1 am Donnerstag müssen die Schulen und Kindertagesstätten auch in der Woche vom 19. bis 23. April geschlossen bleiben. Für die Schülerinnen und Schüler in allen Jahrgangsstufen und Schularten findet demnach laut Alexander Löffler, Pressesprecher am Landratsamt, Distanzunterricht statt. Ausnahmen sind lediglich bei unaufschiebbaren Leistungsnachweisen möglich. Notbetreuungsangebote bleiben von den Schließungen unberührt. Angesichts dieser Entwicklung gilt für den Busverkehr ab der kommenden Woche der „Ferienfahrplan“. Sofern es Probleme in der Beförderung gibt, können sich Eltern gerne an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mobilitätszentrale wenden unter der Rufnummer 09261/678678, die Lösungsvorschläge unterbreiten werden.

Zum Ende der nächsten Woche wird dann wiederum eine Entscheidung für die darauffolgende Woche getroffen. Gemäß der aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung muss jeder Landkreis am Ende einer Woche auf Basis des Inzidenzwertes die Regelung für die Folgewoche bekanntmachen.