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Tirschenreuth mit niedrigster Inzidenz

10:28
15.04.2021
Kommen im ehemaligen Hotspot Lockerungen? Der oberpfälzische Landkreis hat heute die besten zahlen im ganzen Freistaat.

Tirschenreuth - Der Landkreis Tirschenreuth – in der ersten Welle Deutschlands Corona-Hotspot Nummer Eins – hat nun die niedrigste Inzidenz in ganz Bayern. Das Robert-Koch-Institut (RKI) wies am Donnerstagmorgen 76,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner aus. Tirschenreuth gehört zu nur noch fünf bayerischen Landkreisen, die auf eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 kommen. Die höchsten Werte hatt am Donnerstag erneut die Stadt Hof; sie stand mit einer Sieben-tage-Inzidenz von 567,4 bayern- und bundesweit an der Spitze.

Tirschenreuth hatte es nicht nur in der ersten Welle schwer erwischt. Auch vor wenigen Wochen war der Landkreis noch von hohen Infektionszahlen betroffen. Den Rückgang führt das Landratsamt Tirschenreuth unter anderem auf die umfangreichen Testangebote im Landkreis, auf Testpflicht und Grenzkontrollen für tschechische Pendler, auf Test- und Hygienekonzepte sowie Kontrollen in Betrieben ebenso zurück wie auf die hohe Impfquote mit knapp 24 Prozent bei der Erstimpfung und die konsequente Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt. Und noch etwas bewertet Landratsamtssprecher Wolfgang Fenzl in einer Mitteilung als entscheidend: die Disziplin und das Durchhaltevermögen der Bevölkerung.

Möglicherweise kommt es schon in den nächsten Tagen zu Lockerungen – wenn der Kreis stabil unter der 100er-Marke bleibt. Das würde bedeuten, dass in der kommenden Woche an allen Schulen und Klassen theoretisch Präsenzunterricht stattfinden könnte, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, ansonsten gilt Wechselunterricht.

Dennoch mahnt die Behörde zur Vorsicht: „Trotz der erfreulichen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 bleibt die Corona-Situation wegen der Virus-Mutation ernst und kann sich auch ganz schnell wieder verschlechtern.“ Thomas Scharnagl

Weitere Impfungen sind kurzfristig möglich

10:26
15.04.2021
Es gibt noch Restkontingente von Astrazeneca-Impfstoff.

Landkreis Kronach - Dem Landkreis Kronach steht aus einer Sonderlieferung an Impfstoff des Herstellers Astrazeneca noch ein gewisses Restkontingent zur Verfügung. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger be-steht deshalb die Möglichkeit, sich am bevorstehenden Wochenende ganz kurzfristig impfen zu lassen, teilt das Landratsamt mit. Dafür erforderlich ist unter Angabe der notwendigen Daten (Namen, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer) lediglich eine kurze E-Mail an astraimpfung@lra-kc.bayern.de. Zusätzlich muss, sofern noch nicht geschehen, eine Registrierung im Bayerischen Impfportal (www.impfzentren.bayern.de) erfolgen.

Der Impfstoff von Astrazeneca ist aktuell entsprechend der Empfehlung der Impfkommission Stiko in erster Linie Menschen über 60 Jahre vorbehalten. Aber auch für jüngere Bürgerinnen und Bürger besteht auf eigenem Wunsch die Möglichkeit, sich mit dem Astrazeneca-Impfstoff impfen zu lassen. Der Impfung voraus geht jeweils ein kurzes Gespräch mit dem zuständigen Impfarzt, das zur Aufklärung beitragen soll.

Unabhängig von der kurzfristigen Impfmöglichkeit mit dem Produkt von Astrazeneca werden impfwillige Bürgerinnen und Bürger, die sich bislang noch nicht angemeldet haben, um eine Registrierung im Bayerischen Impfportal gebeten. Sofern dafür online keine Möglichkeit besteht, kann diese auch telefonisch erfolgen unter der Rufnummer 09261/678666.