Letztes Update:
20210415104853

Erneut zwei Todesfälle in Hof

08:45
15.04.2021
Ein 68-jähriger Hofer und eine 86-jährige Hoferin haben eine Corona-Infektion nicht überlebt. Am Donnerstag sind in Hof - 124 neue Corona-Fälle bekannt geworden. Die Inzidenz sinkt nur um wenige Punkte. Die Stadt Hof ist bundesweit immer noch Spitzenreiter.

Hof - 124 neue Corona-Fälle sind am Donnerstag im Hofer Land bekannt geworden. 83 der Betroffenen stammen aus dem Landkreis, 41 aus Hof. Laut den Behörden konnten 26 Personen anderen Infizierten als Kontaktpersonen zugeordnet werden. Ein Fall geht auf ein Seniorenheim zurück, einer ist in einer Jugend- und Kindereinrichtung aufgetreten, ein Fall steht in Zusammenhang mit einer Firma. Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Hof steigt auf 8943.

Außerdem melden die Behörden erneut zwei weitere Todesfälle aus der Stadt Hof. Demnach sind ein 68-jähriger Hofer am und eine 86-jährige Hoferin mit dem Corona-Virus verstorben. Die Zahl der Todesfälle von Infizierten steigt damit auf 227.

Am Donnerstag haben aber auch viele Menschen ihre Infektion überstanden: 97 Personen wurden wieder aus der häuslichen Isolierung entlassen, damit gelten 7405 Personen als genesen. Aktuell gibt es 1311 Corona-Fälle, im Landkreis 806, in der Stadt Hof 505.

Die Sieben-Tages-Inzidenzwerte (Berechnung laut RKI) liegen am Donnerstag:

• Landkreis Hof: 474,7 (Vortag 458,86)

• Stadt Hof: 567,4 (Vortag: 573,92)

Bei der Sieben-Tagesinzidenz ist die Stadt Hof auch am Donnerstag immer noch der bundesweite Spitzenreiter. Dahinter folgen Greiz mit einer Inzidenz von 532,87 und dann bereits der Landkreis Hof. Die nachfolgenden Regionen liegen unter der 400er-Marke.

Gerlach: Gesundheitsämter wollen Ende April Luca-App nutzen

08:42
15.04.2021
München (dpa/lby) - Die 76 bayerischen Gesundheitsämter werden flächendecken von Ende April an die Luca-App zur Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie nutzen können. Das kündigte Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) am Donnerstag im Landtag an. Bisher hätten 23 Gesundheitsämter die notwendige Technik.

Großer Vorteil der Luca-App sei, dass die gesammelten Daten direkt in das Sormas-System der Gesundheitsämter einfließen können und damit die Arbeit der Ämter erheblich erleichtert werde, sagte Gerlach. Seit Februar dieses Jahres können alle Gesundheitsämter in Bayern Sormas nutzen. Der Datenschutz sei in alle Schritte einbezogen. Bisher habe kein Datenschutzbeauftragter in Deutschland Einspruch erhoben, sagte Gerlach.

Mit der Luca-App können Menschen über einen QR-Code etwa beim Besuch in Gaststätten "einchecken". Die Daten landen beim Gesundheitsamt, Kontakte könnten direkt nachverfolgt, mögliche Kontaktpersonen direkt über die App informiert werden. Zuletzt hatte der Chaos-Computer-Club Kritik geübt und mögliche Datenschutzprobleme angeprangert.