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Zwei weitere Todesfälle in der Stadt Hof

13:41
14.04.2021

Inzwischen gibt es im Hofer Land 225 Todesfälle von Corona-Patienten. Nun sind ein 64-jähriger Mann und um eine 86-jährige Frau aus Hof gestorben. Die Sieben-Tages-Inzidenz bleibt anhaltend hoch.

Hof - Am Mittwoch melden die Behörden 66 neue Corona-Fälle: Davon stammten 42 aus dem Landkreis und 24 aus Hof. 16 Betroffene waren bekannt als Kontaktpersonen von Infizierten. Ein Fall steht in Zusammenhang mit einer Einrichtung. Damit klettert die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle auf 8819.

Es gibt zwei weitere Todesfälle: Dabei handelt sich laut den Behörden um einen 64-jährigen Hofer und um eine 86-jährige Hoferin, die beide am Coronavirus verstorben sind. Die Zahl der Todesfälle von Corona-Infizierten liegt damit bei mittlerweile 225 Personen.

55 Personen durften die häuslichen Isolierung wieder verlassen, damit gelten 7308 Personen als genesen.

Momentan sind 1286 Corona-Fälle bekannt, im Landkreis Hof 781, in der Stadt Hof 505 Fälle

Sieben-Tages-Inzidenzwerte (Berechnung laut RKI, Stand Mittwoch):

Landkreis Hof: 458,86 (Vortag: 450,4)

Stadt Hof: 573,92 (Vortag: 560,8)

Online-Redaktion

Dänemark verzichtet auf Corona-Impfstoff von Astrazeneca

13:19
14.04.2021

Als erstes Land in der EU setzte Dänemark die Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca aus. Verwendet wurde das Mittel seit Mitte März nicht mehr.

Kopenhagen - Dänemark verzichtet als erstes EU-Land auf den Corona-Impfstoff von Astrazeneca.

Die Impfkampagne werde ohne das Präparat des britisch-schwedischen Unternehmens fortgesetzt, gab der Direktor der dänischen Gesundheitsverwaltung, Søren Brostrøm, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt.

Es bestehe ein Zusammenhang zwischen dem Impfstoff von Astrazenca und sehr seltenen Fällen ungewöhnlicher Blutgerinnsel, Blutungen und niedriger Blutplättchenzahlen, teilte Brostrøms Behörde mit. Dies und die Tatsache, dass die Corona-Pandemie in Dänemark derzeit unter Kontrolle sei und andere Impfstoffe gegen Covid-19 zur Verfügung stünden, seien maßgeblich bei der Entscheidung gewesen, dass das Impfprogramm ohne Astrazeneca weitergehe. Die dänische Impfkampagne wird ohne Astrazeneca nun einige Wochen länger dauern als geplant.

Dänemark hatte die Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca am 11. März vorsorglich und zunächst für 14 Tage ausgesetzt. Grund dafür waren Berichte über vereinzelte schwere Fälle einer seltenen Kombination aus Blutgerinnseln, Blutungen und niedrigen Blutplättchenzahlen bei Personen, die zuvor mit dem Mittel gegen Covid-19 geimpft worden waren, darunter auch Todesfälle. Im Anschluss hatten auch mehrere weitere Länder den Gebrauch des Impfstoffes vorübergehend gestoppt.

Nachdem die Europäische Arzneimittelagentur EMA grünes Licht für eine weitere Nutzung gegeben hatte, nahmen Deutschland und weitere Länder die Impfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin im März wieder auf, meist aber auf ältere Bevölkerungsgruppen beschränkt. Dänemark dagegen verlängerte den Stopp um drei weitere Wochen.

Bis zum Stopp hatten knapp 150.000 Menschen ihre erste Impfdosis mit Astrazeneca erhalten, rund 600 auch ihre zweite Impfung. Wer seine erste Impfdosis mit Astrazeneca bekommen hat, dem wird laut Gesundheitsverwaltung nun für die zweite ein anderes Vakzin angeboten. Die Behörde ergänzte jedoch, dass nicht ausgeschlossen werde, dass das Mittel von Astrazeneca zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingesetzt werden könne, wenn sich die Lage verändere.

Insgesamt haben in Dänemark mit seinen rund 5,8 Millionen Einwohnern knapp eine Million Menschen ihre Corona-Erstimpfung erhalten, fast die Hälfte davon auch schon ihre zweite. Der Großteil davon wurde mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer geimpft.

Online-Redaktion