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Astrazeneca-Sonderkontingent: Hof: Terminvergabe bis Ende der Woche

12:38
13.04.2021
Zunächst sollten bis Dienstag alle Impfwilligen einen Termin erhalten. Das ist nicht zu halten. Bis Ende der Woche soll nun jeder Registrierte eine Information erhalten.

Hof - Die Ungeduld ist groß und zeigt, dass die Impfbereitschaft in der Region ungebrochen ist. Bereits am vergangenen Freitag war das Sonderkontingent des Wirkstoffs von Astrazeneca vergriffen. Wie berichtet erhalten Stadt und Landkreis Hof 4000 zusätzliche Dosen. Der Landkreis hob dafür die Impfreihenfolge auf und gab das Präparat auch für unter 60-Jährige frei, nachdem die Europäische Arzneimittel-Behörde (EMA) den Wirkstoff nur für über 60-Jährige empfohlen hatte.

Jüngst hatte es Kritik aus der Bevölkerung an dem Prozedere gegeben. Das Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ würde gegen die Impfreihenfolge verstoßen. Jedem bereits angemeldeten Impfwilligen hätte es allerdings freigestanden, sich auch für eine Dosis aus dem Sonderkontingent registrieren zu lassen.

Die nun 4000 Impfwilligen erhalten nach Angaben des Landratsamtes in den nächsten Tagen ihren Termin. Am Montag dieser Woche hieß es noch, bis Ende der Woche sollen bereits alle Impfdosen verabreicht sein, die Termine würden bis Dienstag vergeben werden.

Ein sportliches Ziel, das personell und organisatorisch offenbar nicht zu halten war. Mehrere Leser schilderten der Redaktion ihre Erfahrungen, viele hätten sich umgehend nach ihrer Anmeldung eine Rückmeldung gewünscht, beispielsweise, ob die Registrierung erfolgreich war.

Daran werde aktuell gearbeitet, heißt es aus dem Hofer Landratsamt. „Bürger, die sich angemeldet, aber bisher noch keine Nachricht erhalten haben, werden im Laufe dieser Woche zur Vereinbarung eines Termins kontaktiert.“ red