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Bayreuth Stadt und Land: Distanzunterricht nach den Osterferien

14:33
08.04.2021
n Stadt und Landkreis Bayreuth wird in der nächsten Woche (12. bis 16. April) weitestgehend Distanzunterricht stattfinden. Das haben Schul- und Gesundheitsamt in Rücksprache mit Landkreis und der Stadt Bayreuth entschieden, teilte das Landratsamt am Donnerstag mit.

Bayreuth - Grund hierfür ist die zu hohe 7-Tage-Inzidenz, die sowohl in Stadt als auch in Landkreis Bayreuth deutlich über der 100er-Marke liegt. Im Übrigen haben sich Stadt und Landkreis Bayreuth dazu entschlossen, auch die Kitas in der nächsten Woche – abgesehen von der Notbetreuung – geschlossen zu halten.

Eine Ausnahme bei all dem bilden die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen sowie neuerdings auch die vierten Klassen der Grundschulen und die Schülerinnen und Schüler der Q11 an den Gymnasien. Diese dürfen, unabhängig von der Inzidenz im Landkreis, nach den Osterferien in den Präsenz-/Wechselunterricht zurückkehren.

Die Verantwortlichen um Landrat Florian Wiedemann und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger weisen darauf hin, dass für die aufgeführten Klassen im Präsenz-/Wechselunterricht ein umfangreiches Testkonzept greift. So müssen sich Schülerinnen und Schüler sowie Schulpersonal zweimal wöchentlich einem Corona-Schnelltest unterziehen.

Diese Tests sollen in den Schulen stattfinden. Eltern, die dies nicht möchten, können eine Teststation aufsuchen, um ihr Kind dort fachmännisch testen zu lassen. Wichtig hierbei ist, dass der Test – gemessen am Unterrichtstag – nicht älter als 48 Stunden sein darf. Eltern haben auch weiterhin die Möglichkeit, ihre Kinder bei gesundheitlichen Bedenken unkompliziert bei der jeweiligen Schulleitung vom Unterricht zu befreien.

Ziel der Verantwortlichen um Landrat Wiedemann und Oberbürgermeister Ebersberger bleibt es, nicht nach wenigen Tagen vom Präsenz- bzw. Wechselunterricht wieder in den Distanzunterricht zurückkehren zu müssen. Daher wird stets nach Lösungen für eine gesamte Woche gesucht.

Online-Redaktion

Sprunghafter Anstieg bei Corona-Impfungen in Deutschland

14:15
08.04.2021
Lange verlief die Impfkampagne in Deutschland schleppend. Mit dem Einstieg der Hausarztpraxen steigt die Zahl der Impfungen nun aber stark an.

Berlin - Nach dem Einstieg der Hausärzte hat sich die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland sprunghaft erhöht. So wurden am Mittwoch rund 656.000 Dosen verabreicht - 290.000 mehr als am Vortag.

Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. Am Mittwoch starteten in den meisten Bundesländern die Impfungen in den insgesamt 35.000 teilnehmenden Hausarztpraxen. Bisher waren an keinem Tag mehr als 367.000 Corona-Impfdosen in Deutschland verabreicht worden. In der Regel waren es deutlich weniger.

Insgesamt verabreicht wurden seit dem Start der Impfkampagne im Dezember 16,26 Millionen Impfdosen. 13,8 Prozent der Menschen in Deutschland wurden mindestens einmal geimpft - nach 13 Prozent am Vortag. Vollständig geimpft wurden 5,7 Prozent.

Zwischen den Bundesländern gibt es nach wie vor große Unterschiede beim Impffortschritt. Spitzenreiter ist Bremen, wo 16,5 Prozent der Bevölkerung mindestens die Erstimpfung hat. Es folgen das Saarland (15,9 Prozent), Schleswig-Holstein (15,8 Prozent), Brandenburg (15,5 Prozent), Thüringen (15 Prozent), Sachsen-Anhalt (14,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (14,3 Prozent), Berlin (14 Prozent) und Bayern (13,9 Prozent).

Das größte Land, Nordrhein-Westfalen, konnte seinen Platz nach dem Start der Impfungen bei den Hausärzten verbessern und liegt jetzt im Bundesschnitt von 13,8 Prozent. Es folgen Hamburg (13,7 Prozent), Baden-Württemberg (13,4 Prozent), Niedersachsen (13,3 Prozent), Hessen (13 Prozent), Sachsen (12,8 Prozent). Mecklenburg-Vorpommern ist mit 12,5 Prozent das Land mit dem geringsten Anteil geimpfter Bürgerinnen und Bürger in Deutschland.

Die deutliche Verbreiterung der Impfkampagne bei den Hausärzten begann mit den ersten Praxen am Dienstag. In der ersten Woche erhalten alle Praxen zusammen 940.000 Impfdosen. Das sind rein rechnerisch gut 26 Dosen pro Praxis. In der Woche vom 26. April gibt es einen deutlichen Schub - dann können die Praxen insgesamt mit mehr als drei Millionen Dosen rechnen.