Letztes Update:
20210407163902

Keine Einschränkung von Astrazeneca-Impfstoff – Risiken gering

14:06
07.04.2021
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) sieht einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca und sehr selten auftretenden Thrombosen bei Geimpften. Der Nutzen des Wirkstoffes sei aber höher zu bewerten als die Risiken.

Amsterdam - Trotz sehr seltener Fälle von Hirnthrombosen empfiehlt die EU-Arzneimittelbehörde EMA uneingeschränkt die Anwendung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca.

Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, erklärte die EMA am Mittwoch in Amsterdam.

EU-Kommission gibt Millionen für Corona-Mutanten-Forschung

13:42
07.04.2021
123 Millionen Euro stellt die EU der Wissenschaft zur Verfügung. Das Geld soll unter anderem in die Weiterentwicklung von Behandlungs- oder Impfstoffkandidaten fließen.

Brüssel - Im Kampf gegen gefährliche Coronavirus-Varianten stellt die EU-Kommission der Forschung 123 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Geld aus dem Forschungsprogramm "Horizont Europa" solle dafür sorgen, dass den kurz- bis mittelfristigen Bedrohungen durch Mutanten begegnet werden könne, teilte die Brüsseler Behörde mit.

"Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um für die Zukunft gerüstet zu sein, von der Früherkennung der Varianten bis zur Durchführung und Koordinierung klinischer Studien für neue Impfstoffe und Behandlungsmethoden", sagte die zuständige EU-Kommissarin Marija Gabriel.

Konkret soll das Geld beispielsweise für die Weiterentwicklung vielversprechender Behandlungs- oder Impfstoffkandidaten genutzt werden. Auch solle die Infrastruktur etwa für einen schnelleren Datenaustausch von Forschern gefördert werden. Anträge dafür können vom 13. April bis zum 6. Mai 2021 eingereicht werden.