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20210303184144

Kreise: Bund und Länder wollen Lockdown grundsätzlich verlängern

18:41
03.03.2021
Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland soll grundsätzlich bis zum 28. März verlängert werden. 

Berlin - Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus mehreren Quellen aus den Beratungen von Bund und Ländern. Ein endgültiger Beschluss über die künftigen Maßnahmen stand aber noch aus. Außerdem sollte es dem Beschlussentwurf vom Mittwochmorgen zufolge zahlreiche stufenweise Öffnungsmöglichkeiten je nach regionalen Corona-Zahlen geben - die Verhandlungen darüber standen aber zunächst noch aus.

Corona-Zahlen steigen: Inzidenz in Kulmbach jetzt bei 241,73

18:24
03.03.2021
Das Pandemie-Geschehen hält den Landkreis Kulmbach weiter fest im Griff. Die aktuellen Zahlen geben Anlass zur Sorge

Kulmbach - Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehenden Todesfälle im Landkreis ist um eine weitere auf 96 gestiegen, so das Landratsamt. Am Mittwoch wurden 36 neue positive Coronavirus-Fälle im Kulmbacher Land bestätigt. 254 aktuelle Corona-Fälle gibt es derzeit im Landkreis. Davon fallen 173 in die vergangenen sieben Tage.

Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100  000 Einwohner für den Landkreis Kulmbach beträgt damit 241,73. Ein Spitzenplatz unter den deutschlandweit am meisten betroffenen Regionen ist Kulmbach damit weiterhin sicher. 660 Menschen befinden sich inzwischen in Quarantäne. Und auch die Zahl der Corona-Patienten, die stationäre Behandlung brauchen, ist wieder angestiegen.

Im Kulmbacher Klinikum wurden am Mittwoch 27 Patienten auf den Corona-Stationen betreut, neun davon auf der Intensivstation, wie das Landratsamt berichtet. Das Gesundheitsamt ist intensiv mit der Kontaktpersonenermittlung und der telefonischen Betreuung der häuslich isolierten Personen beschäftigt. Auch zahlreiche Abstriche wurden wieder veranlasst.

Bundestag soll erneut „epidemische Lage“ feststellen

17:47
03.03.2021
Der Bundestag soll am Donnerstag (9.00) über eine weiter bestehende „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ wegen der Corona-Pandemie entscheiden. 

Berlin - Ein Antrag von Union und SPD sieht vor, dies erneut festzustellen. Die Koalitionsfraktionen verweisen auch auf das Auftreten neuer, ansteckenderer Virus-Varianten. Diese Ausnahmelage gibt dem Bund besondere Befugnisse, direkt und ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests und Impfungen. Der Bundestag hatte die „epidemische Lage“ erstmals am 25. März 2020 festgestellt und dies im November erneut bestätigt.

Das Parlament soll zugleich ein Gesetz der Koalition verabschieden, das hierfür einen neuen Drei-Monats-Mechanismus vorsehen: Beschließt der Bundestag nicht spätestens drei Monate nach der Feststellung einer solchen Lage, dass sie fortbesteht, soll sie als aufgehoben gelten.

Laut Infektionsschutzgesetz liegt die „epidemische Lage“ vor, „wenn eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik Deutschland besteht“.