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Auch an den Osterfeiertagen soll geimpft werden

14:15
24.03.2021
München (dpa/lby) - In Bayern sollen die Corona-Impfungen auch an den Ostertagen fortgesetzt werden. Das Gesundheitsministerium in München erklärte am Mittwoch, dass die Impfzentren im Freistaat möglichst an jedem Tag unabhängig von Feiertagen den Bürgern ein Impfangebot ermöglichen sollen.

München (dpa/lby) - In Bayern sollen die Corona-Impfungen auch an den Ostertagen fortgesetzt werden. Das Gesundheitsministerium in München erklärte am Mittwoch, dass die Impfzentren im Freistaat möglichst an jedem Tag unabhängig von Feiertagen den Bürgern ein Impfangebot ermöglichen sollen. "Abhängig von einer regionalen Nachfrage und einer individuellen Terminplanung der Impfzentren sind regionale Unterschiede in den Öffnungszeiten jedoch möglich", erläuterte ein Sprecher.

Bundesweit war zunächst geplant worden, wegen der Pandemie von Gründonnerstag bis Ostermontag das öffentliche Leben weitgehend herunterzufahren. Am Mittwoch hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dann mitgeteilt, dass sie die in der Nacht auf Dienstag von Bund und Ländern beschlossene Osterruhe nicht umsetzen werde.

Bayerische Wirtschaft begrüßt Rücknahme der Osterruhe

13:51
24.03.2021
München (dpa/lby) - Die bayerische Wirtschaft begrüßt die Rücknahme der geplanten Osterruhe. "Die Wirtschaft kämpft gegen die enormen Auswirkungen der Corona-Pandemie.

München (dpa/lby) - Die bayerische Wirtschaft begrüßt die Rücknahme der geplanten Osterruhe. "Die Wirtschaft kämpft gegen die enormen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zusätzliche Kostenbelastungen durch die Ruhetage wären nicht akzeptabel gewesen", sagte am Mittwoch Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw). Die Unternehmen wünschten sich in der Krise aber "im besonderen Maße mehr Planungssicherheit durch politische Prozesse im Bund".

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag reagierte erleichtert: "So wurde zumindest noch kurz vor knapp weiterer Schaden und noch mehr Verunsicherung in der Wirtschaft und Bevölkerung abgewendet", sagte BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. Ein zusätzlicher Feiertag hätte das Handwerk im Freistaat vorsichtig geschätzt 150 Millionen Euro Umsatz gekostet, sagte Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Vormittag den Plan angekündigter "Ruhetage" in der Osterzeit nach heftiger Kritik wieder zurückgenommen.