Letztes Update:
20210324204340

Über-80-Jährige seltener wegen Covid-19 auf Intensivstation

12:27
24.03.2021
Die Impfkampagne in Deutschland zeigt allmählich Wirkung: Laut Medizinern müssen deutlich weniger Patienten, die über 80 Jahre alt sind, wegen Corona auf die Intensivstation.

Berlin - Nach den breit angelegten Impfungen von Älteren in Deutschland müssen Medizinern zufolge kaum noch Menschen ab 80 Jahren intensivmedizinisch behandelt werden. „Was wir wirklich deutlich sehen, dass wir jetzt sehr wenig Patienten über 80 in unseren Notfallaufnahmen sehen“, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, am Mittwoch dem Deutschlandfunk. „Die Impfungen scheinen wirklich zu wirken, was ja eine sehr gute Nachricht ist.“

Mehr als die Hälfte der Menschen ab 80 Jahren in Deutschland haben laut RKI mindestens eine Impfdosis erhalten. Eine wirkliche Entlastung der Intensivstationen dürfte es aber erst geben, wenn auch jüngere Altersgruppen geimpft sind. Momentan liegen wieder mehr als 3000 Menschen in Deutschland auf Intensivstation - Tendenz steigend.

Kreise: Söder stützt Merkel-Entscheidung gegen Osterruhe

11:43
24.03.2021
 Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) steht hinter der Entscheidung von Kanzlerin Angela Merkel, den geplanten Corona-Osterlockdown zu stoppen. "Ich habe persönlichen Respekt vor der Erklärung der Kanzlerin. Es ist am Ende besser jetzt abräumen, wenn es rechtlich nicht geht", sagte er am Mittwoch nach Angaben von Teilnehmern bei der kurzfristig anberaumten Schalte von Bund und Ländern. Letztlich seien die Verfahrensabläufe "auch Teil des Problems".

Söder wies zugleich darauf hin, dass die zuständigen Ministerien noch in der Nacht der Ministerpräsidentenkonferenz befragt worden seien, ob die Umsetzung der sogenannten Osterruhe rechtlich möglich sei.