Letztes Update:
20210320160401

Für Corona-Hotspots: Söder fordert bundesweite Notbremse

13:14
20.03.2021
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert vor der Schalte mit den Regierungschefs der Länder bundesweit einheitliche Maßnahmen für Corona-Hotspots.

München - "Wir haben ein Instrument, das wirkt: die Notbremse. Die muss überall in Deutschland gleich und konsequent angewendet werden", betonte der CSU-Chef im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Sonst wird sie ein zahnloser Tiger, und die Sicherungswirkung verpufft."

   

Angesichts der steigenden Infektionszahlen seien weitere Öffnungen sinnlos. "Wer jetzt die falschen Schritte geht, riskiert, dass aus der dritten Welle eine Dauerwelle wird", warnte Söder. "Damit könnte sich alles bis in den Sommer hinein verlängern. Daher jetzt lieber konsequent und schneller - auch wenn es noch mal Kraft kostet."

Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schalten sich am Montag zusammen, um über weitere Schritte in der Pandemie-Bekämpfung und die Regelungen für Ostern zu beraten.

Landkreistagspräsident: 120 000 Impfdosen pro Tag für Bayern

11:45
20.03.2021

Deggendorf (dpa/lby) - Mehr Impfstoff gegen das Coronavirus für Bayern: Rund 120 000 Impfdosen soll der Freistaat ab Ende April täglich erhalten.

Das sagte der Landkreistagspräsident Christian Bernreiter (CSU) der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). "Das ist deutlich mehr als eine Verdopplung der jetzt täglich zur Verfügung stehenden Impfdosen."

   

Schon nach dem Impfgipfel am Freitag hatte Ministerpräsident Markus Söder 100 000 zusätzliche Impfdosen für Bayern angekündigt. Die Impfdosen sollen in der Grenzregion zu Tschechien eingesetzt werden, wo die Infektionszahlen besonders hoch sind. Neben Bayern erhalten auch Sachsen, Thüringen, das Saarland und Rheinland-Pfalz zusätzliche Impfdosen.

Bernreiter begrüßte die Entscheidung beim Impfgipfel. "Je mehr geimpft wird, desto besser", betonte der Landrat von Deggendorf im Gespräch mit der Zeitung.