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20210320081157

16.033 Corona-Neuinfektionen und 207 neue Todesfälle

05:06
20.03.2021
Die Corona-Fallzahlen steigen weiter an. Gegenüber dem Samstag vor einer Woche werden 3.300 Neuinfektion mehr vermeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt kurz vor einer traurigen Marke.

Berlin - Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 16.033 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 207 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, wie aus Zahlen des RKI hervorgeht.

   

Am Samstag vergangener Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.674 neue Fälle und 239 neue Todesfälle registriert. Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden, er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI bundesweit bei 99,9 - und damit etwas höher als am Vortag (95,6). Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI 2.645.783 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 74.565.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 1,18 (Vortag 1,12). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 118 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Söder erfreut über zusätzliche Impfdosen für Grenzregionen

21:40
19.03.2021
   

Bayern bekommt für den Kampf gegen das Coronavirus in seiner Grenzregion mit Tschechien 100 000 zusätzliche Impfdosen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nannte die Einigung von Bund und Ländern unmittelbar nach der Telefonschalte beim Kurznachrichtendienst Twitter ein "gutes Signal beim Impfgipfel".

München/Berlin - Bayern bekommt für den Kampf gegen das Coronavirus in seiner Grenzregion mit Tschechien 100 000 zusätzliche Impfdosen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nannte die Einigung von Bund und Ländern unmittelbar nach der Telefonschalte beim Kurznachrichtendienst Twitter ein "gutes Signal beim Impfgipfel". Neben Bayern erhalten auch Sachsen, Thüringen, das Saarland und Rheinland-Pfalz zusätzliche Impfdosen.

Söder lobte auch die Einigung von Bund und Ländern, die Arztpraxen in Deutschland und die Betriebsärzte ab der Woche nach Ostern in schrittweise stärker in die Corona-Impfungen einbinden zu wollen. "Wir brauchen mehr Flexibilität und Geschwindigkeit beim Impfen", schrieb Söder bei Twitter.

Online-Redaktion