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Bayerns Fußball-Verband enttäuscht über ausbleibende Öffnungen

20:48
18.03.2021
München  - Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat mit Enttäuschung auf die ausbleibenden nächsten Öffnungsschritte aus dem Lockdown reagiert. «Wir alle hatten uns auf den nächsten vorsichtigen Schritt gut vorbereitet und natürlich haben sich unsere Fußballer*innen auch schon auf die für den kommenden Montag angekündigten Lockerungen gefreut», sagte der im BFV-Präsidium für den Spielbetrieb verantwortliche Jürgen Faltenbacher am Donnerstagabend.

Die Amateurkicker würden «aufgrund der vielerorts im Freistaat überschrittenen und weiter steigenden 7-Tages-Inzidenzen erstmal gar nicht mehr auf den Platz können. Vor allem für unsere Buben und Mädchen, die in den vergangenen 14 Tagen selbst unter Einhaltung aller Vorgaben beim stark reglementierten Training mit großem Spaß zusammen mit ihren Freunden zum Fußball zurückgekehrt sind, ist das richtig schmerzlich. Das tut extrem weh», sagte Faltenbacher.

Rentenerhöhrung fällt für Millionen Senioren aus

20:08
18.03.2021
Für viele der 21 Millionen Rentner in Deutschland wird es in diesem Juli nicht die sonst übliche Rentenerhöhung geben. Wegen der Corona-Krise bleiben die Altersbezüge im Westen auf dem jetzigen Niveau und steigen im Osten nur minimal um 0,72 Prozent. Gerechnet worden war damit bereits seit dem vergangenem Sommer, am Donnerstag machte es Bundessozialminister Hubertus Heil offiziell: «Zeitverzögert wirkt sich die Krise nun auch auf die Rentenanpassung aus», sagte der SPD-Politiker. Im Corona-Jahr 2020 hatte es zunächst noch einmal eine kräftige Steigerung um 4,2 im Osten und 3,45 Prozent im Westen gegeben.

Warum bringt Corona nun den Rentnern im Westen in diesem Jahr eine Nullrunde und im Osten nur eine Mini-Anhebung? Dahinter steht die jährliche Neuberechnung der Renten auf Basis einer komplizierten «Rentenanpassungsformel». Berücksichtigt wird dabei unter anderem das zahlenmäßige Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern, vor allem aber die Entwicklung der Löhne im Land im Vorjahr.

Durch die wirtschaftlichen Probleme vieler Firmen, Kurzarbeit und steigende Arbeitslosigkeit sind die Löhne im Schnitt gesunken - laut Statistischem Bundesamt im Westen um 2,34 Prozent. Rechnerisch würde sich also sogar eine Rentenkürzung für dieses Jahr ergeben. Das ist aber durch eine «gesetzliche Rentengarantie» ausgeschlossen.