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20210315094423

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert steigt auf 82,9

06:22
15.03.2021
Die Zahlen steigen weiter: Die Gesundheitsämter haben binnen eines Tage 6604 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind knapp 1600 Fälle mehr als genau vor einer Woche.

Berlin - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6604 Corona-Neuinfektionen gemeldet - und damit 1593 mehr als vor genau einer Woche. Außerdem lag die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) am Montagmorgen bundesweit bei 82,9 und damit deutlich höher als am Vortag (79). Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 06.30 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 47 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 5011 Neuinfektionen und 34 neue Todesfälle verzeichnet.

Vor vier Wochen, am 15. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 58,9 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stieg sie jedoch wieder an, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.

Mehr als 2,5 Millionen nachgewiesene Fälle
Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.575.849 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.365.100 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 73 418.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 1,19 (Vortag ebenfalls 1,19). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 119 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Trotz Schulöffnungen: Viele Schüler müssen zu Hause bleiben

05:46
15.03.2021
An diesem Montag sollen die Schulen im Freistaat auch für weiterführende Klassen wieder öffnen - eigentlich. Denn trotz Lockerungen der Corona-Maßnahmen an bayerischen Schulen werden zahlreiche Schüler im Freistaat auch an diesem Montag weiter zu Hause bleiben müssen.

Zwar dürfen von der kommenden Woche an überall dort, wo die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 nicht überschritten wird, neben Schülern in Grundschul- und Abschlussklassen auch die weiterführender Klassen wieder mindestens mit Wechselunterricht starten. Die Regionen, in denen das gilt, werden aber weniger.

Das bayerische Innenministerium listete mit Stand Freitag 23 Hotspots auf, in denen die Marke von 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wurde. So müssen beispielsweise die Schüler in den Landkreisen Wunsiedel, Lichtenfels, Kronach sowie in der Stadt Hof weiterhin zu Hause bleiben. Im Landkreis Hof dürfen ab Montag die Abschlussklassen wieder in den Präsenzunterricht, die bis dato auch noch zu Hause waren.

Auch im Raum Bayreuth wir geöffnet, obwohl die Sieben-Tages-Inzidenz-Werte am Samstag deutlich über 100 gelegen hatten - für Stadt wie Landkreis. Am Sonntag sanken sie jedoch wieder. Die Schulen machen in jedem Fall auf. Möglicherweise wird im Laufe der Woche neu bewertet.

Darüber hinaus meldete beispielsweise auch die Stadt Regensburg, die nicht auf der Liste des Innenministeriums steht, dass dort - mit Ausnahme der Abschlussklassen - an den Schulen auch von Montag an weiter Distanzunterricht stattfinden soll. In Kinderbetreuungseinrichtungen und in Kindertagespflegestellen wird wieder auf Notbetreuung umgestellt.

red