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20210313171835

Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

17:00
13.03.2021
In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag aufgerufen, neue Landtage zu wählen. 

Berlin - Damit startet das Superwahljahr 2021 mit insgesamt sechs Landtagswahlen und der Bundestagswahl im Herbst. Es sind die ersten Landtagswahlen in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr. Die Beschränkungen haben einen Wahlkampf mit Hausbesuchen, Infoständen und großen Veranstaltungen in Hallen und auf Plätzen unmöglich gemacht. Für die Stimmabgabe in den Wahllokalen gelten besondere Hygiene- und Abstandsbedingungen. Erwartet wird zudem ein hoher Briefwahl-Anteil.

Umfragen sagen in Baden-Württemberg einen deutlichen Sieg der Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann voraus. In Rheinland-Pfalz dürften die Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Malu Dreyer vorne liegen. Die CDU würde demnach jeweils nur auf dem zweiten Platz landen.

Meldung - Millionen Italiener wieder im Lockdown - Öffnungen in Südtirol

16:45
13.03.2021
Während für Millionen Menschen in Italien ab Montag wieder ein strikter Lockdown gilt, gibt es in Südtirol vorsichtige Öffnungsschritte. 

Rom - Ab Montag können Kinder in der ganzen Provinz wieder Kitas und Grundschulen besuchen, wie die Landesverwaltung am Samstag mitteilte. Auch Friseure und Kosmetiksalons dürfen wieder öffnen. Eine Woche später darf auch der Handel wieder loslegen. Über Ostern vom 3. bis zum 5. April gelten in der beliebten Urlaubsregion allerdings wieder die strengen Corona-Sperren, die für ganz Italien - außer Sardinien - beschlossen wurden.

Es sei das Ziel, nach den Osterfeiertagen zur „gelben Zone“ zu werden, um dann weitere Lockerungen anzugehen, wie die Öffnung von Bars und Restaurants, heißt es in der Mitteilung. Die sind derzeit zu.

Von Montag an werden Regionen wie Latium mit der Hauptstadt Rom, die Lombardei mit Mailand, Piemont, Venetien oder die Emilia-Romagna zu sogenannten roten Zonen. Dort sind dann alle Schulen und Kitas zu, genauso wie Geschäfte. Restaurants dürfen nur Speisen zum Mitnehmen anbieten. Die Bewegungsfreiheit innerhalb der Region ist stark eingeschränkt. Das Haus sollen die Menschen nur noch für notwendige Erledigungen verlassen, wobei Ausnahmen für die Arbeit oder in Notfällen gelten.

Die Zahl der Corona-Infektionen war in den letzten Wochen in Italien stetig gestiegen. Am Samstag meldeten die Behörden in dem 60-Millionen-Einwohner-Land rund 26 000 Corona-Neuinfektionen und 317 Tote im Zusammenhang mit dem Virus binnen eines Tages.