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Pflegerat fordert 4000 Euro Einstiegsgehalt für Pflegekräfte

09:53
13.03.2021
Der Präsident des Deutschen Pflegerates, Franz Wagner, fordert ein Einstiegsgehalt von 4000 Euro für Pflegefachkräfte. „Das wäre eine angemessene Entlohnung. 

Passau - Damit wäre der Pflegeberuf konkurrenzfähig mit anderen Berufsgruppen“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Samstagausgabe). Mehr Personal sei nötig, um die Pflegenden in Heimen und Krankenhäusern zu entlasten, betonte Wagner, der auch Geschäftsführer des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe ist.

Die Corona-Krise habe viele Pflegekräfte an den Rand dessen gebracht, was leitbar sei. „Die Erschöpfung geht bei einigen so tief, dass sie unter posttraumatischen Erschöpfungszuständen leiden. Viele denken daran, ihren Beruf aufzugeben“, sagte Wagner.

Bayern meldet vorläufigen Impfrekord

08:57
13.03.2021
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) meldet einen Rekord bei Corona-Impfungen in Bayern. Wie sein Ministerium am Samstag mitteilte, wurden am vergangenen Donnerstag knapp 47 000 Menschen geimpft - so viele wie noch nie zuvor an einem Tag. „Wir haben einen neuen Impfrekord.

München - Am Donnerstag haben wir 46 813 Impfungen im Freistaat verabreicht“, sagte Holetschek.

In gut zweieinhalb Monaten wurden demnach in Bayern bislang (Stand 12. März) schon 1 504 039 Mal geimpft. 1 026 999 davon waren Erst- und 477 040 Zweitimpfungen. Im Verhältnis zur Bevölkerung liege Bayern damit im Vergleich der Bundesländer auf Platz drei, sagte Holetschek.

Seit Beginn der Corona-Impfungen Ende Dezember 2020 hat Bayern nach Ministeriumsangaben vom Bund 1 934 850 Impfdosen geliefert bekommen. Den Unterschied von gut 400 000 Dosen erklärt Holetschek mit einem festgelegten Lieferplan und damit, dass Bayern Reserven zurückhält, „um bei möglichen Lieferengpässen weiterhin Zweitimpfungen garantieren zu können“.

Bayern arbeite mit dem Impfstoffhersteller Biontech zusammen für eine Software, die Lieferwahrscheinlichkeiten - unabhängig vom Hersteller - präzise berechnen soll.

„Damit wollen wir auch frühzeitig erkennen, ob Kapazitätsengpässe drohen“, sagte Holetschek. „So können wir flexibel reagieren und bei Bedarf aufstocken. Die neue Software wird unsere Impflogistik einen großen Schritt nach vorne bringen.“