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Diskussion über Strafen für Impfschwänzer

10:27
04.07.2021

Wie umgehen mit Menschen, die einen Impftermin buchen, ihn dann aber nicht wahrnehmen? SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach fordert eine Strafe. Unterstützung erhält er fraktionsübergreifend.

Berlin - Vertreter von SPD und Union haben sich Forderungen angeschlossen nach Strafzahlungen für Menschen, die Impftermine nicht wahrnehmen.

"Es wäre richtig, wenn es eine Strafe gäbe für diejenigen, die nicht einmal ihren Termin absagen", sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der "Bild am Sonntag". "Denn diese Terminausfälle führen dazu, dass wir langsamer impfen, als wir könnten, und dass wir Impfstoff wegwerfen müssen." Lauterbach betonte, er sei selbst Impfarzt im Impfzentrum Leverkusen und kenne das Problem der ausgefallenen Termine. In den ARD-"Tagesthemen" fügte er hinzu, es handele sich nicht um ein Kavaliersdelikt.

Ähnliche Forderungen auch aus der Union

Unions-Fraktionsvize Thorsten Frei (CDU) sagte, Impftermine verfallen zu lassen, sei nicht nur rücksichtslos, sondern ein Schlag ins Gesicht all derer, die derzeit noch auf den knappen Impfstoff warten. "Wer nur zu bequem ist, zum Hörer zu greifen oder mit wenigen Klicks einen Termin abzusagen, sollte für die angefallenen Ausfallkosten aufkommen müssen."

Der Präsident des Berliner Roten Kreuzes (DRK), Mario Czaja, hatte die Debatte angestoßen und Bußgelder von 25 bis 30 Euro vorgeschlagen. Seinen Angaben zufolge werden in Berliner Impfzentren inzwischen fünf bis zehn Prozent der Termine nicht wahrgenommen. Ein DRK-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, Spritzen würden aber nicht weggeworfen, da sie immer erst aufgezogen würden, wenn die Menschen zum Termin erschienen.

Online-Redaktion

Zahl der aktuellen Corona-Infektionen bleibt bei zehn

15:33
03.07.2021
Wie das Landratsamt Hof am Samstag mitteilt, sind keine weiteren Personen Corona-positiv getestet worden. Die Zahl der aktuellen Fälle liegt bei 10.

Hof - Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Hofer Land liegt damit weiterhin bei 10.364. Als genesen gelten 10.080 Personen.

Die 10 aktiven Fälle verteilen sich wie folgt auf Stadt und Landkreis:

Landkreis Hof: 7

Stadt Hof: 3

7-Tage-Inzidenzwerte (Berechnung laut RKI)**:

   
Landkreis Hof: 2,1 (neue Fälle letzte 7 Tage: 2)

Stadt Hof: 2,2 (neue Fälle letzte 7 Tage: 1)

Unterdessen bestätigt die Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Hof einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Dabei handelt es sich um eine 80 Jahre alte Frau aus Hof, die mit dem Virus verstorben ist. Die Zahl der Todesfälle in Stadt und Landkreis Hof steigt damit auf 274 Personen.

Seit Beginn der Impfungen wurden im Hofer Land insgesamt 159.255 Impfungen (durch Impfzentren und Hausarztpraxen) durchgeführt, davon 88.090 Erstimpfungen. Die Impfquote nach Erstimpfungen liegt bei 62,64 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Impfquote der impffähigen über 16-Jährigen liegt bei 72,3 Prozent. Die Quote der vollständig Geimpften steigt auf 50,61 Prozent.

Online-Redaktion