Letztes Update:
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Regierung fördert Ausbau von Kliniken mit 340 Millionen Euro

14:05
25.06.2021
München (dpa/lby) - Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sowie Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (beide CSU) haben das Krankenhausprogramm für 2021 freigegeben. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die 107 Einzelmaßnahmen betrage rund 2,6 Milliarden Euro – davon steuere der Freistaat etwa 340 Millionen Euro bei, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Holetschek sprach von einem starken Signal an die Kliniken inmitten der Corona-Pandemie.

Von den 340 Millionen Euro fließen laut Füracker rund 60 Prozent an Kliniken im ländlichen Raum. Zudem sollen drei Bauprojekte bereits auf dieses Jahr vorgezogen werden. Dies sei ein weiteres klares Zeichen für die Bedeutung der medizinischen Versorgung, so der Minister.

dpa

Ab 30. Juni: Neue Teststruktur im Landkreis Wunsiedel

13:55
25.06.2021
Die drei bisherigen Testzentren in Marktleuthen, Selb und Schirnding schließen. Dafür stehen den Bürgerinnen und Bürgern andere Möglichkeiten zur Verfügung.

Wunsiedel - Die Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis Wunsiedel organisiert das Landratsamt in der kommenden Woche neu. Zum 30. Juni werden die drei Testzentren in Marktleuthen, Selb und Schirnding geschlossen oder stillgelegt, heißt es in einer Mitteilung.

Dafür gibt es nach Angaben des Landratsamtes verschiedene Gründe: Das Testzentrum in Marktleuthen werde seit Beginn der Pandemie von zwei ortsansässigen Ärztinnen betreut, die nun den Zeitpunkt gekommen sehen, ihren Fokus wieder verstärkt auf ihre Kerntätigkeit zu richten. In Selb sei die Nutzung der Roland-Dorschner-Halle als Testzentrum nicht weiter möglich, weil dort wieder Veranstaltungen stattfinden sollen. Und in Schirnding sei – wie in den anderen zentralen Teststellen auch – in den vergangenen Wochen nur ein sehr geringes Testaufkommen zu verzeichnen gewesen, das einen wirtschaftlichen Betrieb aktuell nicht möglich mache.

Das Testzentrum in Schirnding wird laut Mitteilung nur soweit stillgelegt, dass es innerhalb weniger Tage wieder hochgefahren werden kann, falls es das Pandemie-Geschehen erfordern sollte. Darüber hinaus werde die weiterhin tagende Corona-Task-Force des Landkreises die Entwicklung der Pandemie genau im Blick behalten und bei steigenden Inzidenzen das Testkonzept umgehend wieder anpassen.

Ziel der aktuellen Neu-Organisation sei auch, ein ausgewogenes Angebot im Landkreis herzustellen und nun auch andere größere Orte zum Zug kommen zu lassen.

Ab dem 1. Juli wird in Wunsiedel ein lokales Testzentrum eingerichtet, das vergleichsweise zentral im Landkreis liegt und darüber hinaus den durch die Luisenburg-Festspiele im Sommer steigenden Testbedarf abdecken wird. Die Testungen erfolgen im Haus der Energiezukunft in der Rot-Kreuz-Straße. An gleicher Stelle bietet auch die DLRG Wunsiedel Tests an. Zuletzt war dort nach Angaben des Landratsamtes bereits die mobile Teststrecke stationiert. Die Tests sollen auch in Wunsiedel wieder von der 21 Dx GmbH und dem Labor Eurofins durchgeführt und ausgewertet werden, sodass sich bei der Registrierungen vorerst nichts ändern wird. Die Testzentren des Landkreises sind nur eine der vielen Säulen, auf denen das Testkonzept aufgebaut ist. Derzeit gibt es nach Angaben des Landratsamtes auch zahlreiche dezentrale Testmöglichkeiten im Landkreis:


Apotheken:

Marktleuthen: Stadt-Apotheke

Marktredwitz: Adler-Apotheke, Marien-Apotheke, Sonnen-Apotheke

Weißenstadt: Stadt-Apotheke

Wunsiedel: Brunnen-Apotheke

Hilfs- und Rettungsdienste, Drogerien und andere:

Marktredwitz: DLRG-Ortsverein, Hagebaumarkt

Weißenstadt: DLRG-Ortsverein, Wunsiedel: DLRG-Ortsverein, DM-Drogeriemarkt

Ärzte:

Arzberg: Heinz Eschlwöch

Höchstädt: Albrecht Kastl

Hohenberg: Martin Vondrcek

Kirchenlamitz: Andreas Reul

Marktleuthen: Wolfgang Dietrich, Christina Herold & Bettina Lein, Hans Michael Stockhammer

Marktredwitz: Astrid Cronacher-Muck und Christa Wirtz, Gerald Besch, Gesundheitspraxis Ebenburger, Edda Christina Paland, Christine Prieschenk

Nagel: Heidi Hertel

Röslau: Franz Herschmann

Schönwald: Ludmilla Olchowski, Bernd Raßmann, Rudolf Staudacher

Selb: Susann Fischer & Eva Körner, Susanne Friese, Thomas Täuber, Rita Wellhöfer

Thiersheim: Herrmann Schaffhauser

Tröstau: Josef Plötz

Wunsiedel: Alexander Fuchs, Alexander Kansy, Bernd Lowies, Matthias Merkl, Michael Steiner

Weitere Informationen sowie die Öffnungszeiten der einzelnen Testmöglichkeiten finden Interessierte unter dem Stichwort „Bürgerservice“ auf der Internet-Seite des Landkreises (www.landkreis-wunsiedel.de) und dort unter „Aktuelle Informationen zum Coronavirus“

„Der ausdrückliche Dank aller Verantwortlichen gilt denjenigen, die bis zum heutigen Tag dazu beigetragen haben, die schweren Monate der Pandemie gemeinsam mit uns zu meistern. Ohne diesen Einsatz von so vielen Personen aus vielen Teilen der Gesellschaft wäre die Bekämpfung der Pandemie in der dringend nötigen Form nicht möglich gewesen und wird auch künftig nicht möglich sein“, schreibt Landrat Peter Berek in der Mitteilung. Er dankt auch der SWW Wunsiedel und der Stadt Wunsiedel für die Unterstützung bei den Vorbereitungen zur Aufnahme des Testbetriebs.“

Online-Redaktion

Kreis Haßberge: Eine Woche ohne Neuinfektionen

13:37
25.06.2021
Der Landkreis Haßberge hat die Pandemie derzeit unter Kontrolle. Aktuell ist nur noch ein Mensch mit dem Virus infiziert. Der Inzidenzwert liegt bei Null. Gute Nachrichten gibt es auch aus den Nachbarlandkreisen.

Kreis Haßberge - Das Gesundheitsamt meldet auch zum Ende der Woche, am Freitag, 25. Juni, keine weiteren Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle beläuft sich somit weiterhin auf 4069. Mittlerweile sind 3981 Bürger wieder genesen. Eine Person ist aktuell noch infiziert. In häuslicher Isolation befinden sich 6 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 0,0 (Stand 25. Juni, 0.00 Uhr).


Fast alle Neuinfektionen sind derzeit auf die Variante Alpha (britische Variante) zurückzuführen. Mittlerweile wurden insgesamt 1240 Fälle bestätigt. Die Variante Beta (Südafrika) wurde bisher sieben Mal nachgewiesen. Bei 45 weiteren Verdachtsfällen steht das Ergebnis noch aus.

Im Nachbarlandkreis Bamberg ist der Inzidenzwert zwar noch nicht bei Null angekommen, der Trend ist jedoch der gleiche, wie in den Haßbergen: die Lage hat sich beruhigt, alles ist derzeit unter Kontrolle. So zeigt die Statistik auf der Seite des Landkreises seit dem 19. Juni beständig in grüner Farbe an, dass der Inzidenzwert unter 50 liegt. Lag er zum genannten Zeitpunkt in der Stadt Bamberg noch bei 28,4, sankt er bereits bis zum 23. Juni auf 23,3. Am Freitag, 25. Juni, betrug der Inzidenzwert in der Stadt Bamberg bereits nur noch 14,2. Noch besser sieht es im Landkreis aus. Hier lag der Inzidenzwert am 19. Juni noch bei 18, 3, a, Freitag, 25. Juni, war er bereits auf 5,4 gesunken.

Gute Nachrichten gibt es auch aus Schweinfurt. „Die Inzidenzlage in Schweinfurt verbessert sich und lässt spürbare Erleichterung zu. Nachdem ab Samstag, 26. Juni auf Grund eines fünf Tage lang stabilen Inzidenzwerts unter 50, weitere Lockerungen eintreten, erweitert der Wildpark Schweinfurt seine Öffnungszeiten“, so die Stadt in einer Pressemeldung.


Ab Montag, 28. Juni 2021 hat der Wildpark wie folgt geöffnet: Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr; Samstag, Sonn- und Feiertage von 11 bis 18 Uhr. Mit einer früheren Öffnung an den Werktagen soll vor allem Kindergärten und Schulen wieder ein Besuch des Parks in den Vormittagsstunden ermöglicht werden.

Weiterhin gesetzlich vorgeschrieben ist für den Wildpark Schweinfurt aber eine Kontaktdatennachverfolgung mittels vorheriger Online-Registrierung. Dies ist über die regy.me-App oder schweinfurt.regy.me/l/wildpark möglich. Momentan dürfen sich maximal 1200 Personen auf dem Gelände aufhalten. red

Online-Redaktion