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Prinz Charles warnt: Welt ist angreifbar für Pandemien

15:10
08.06.2021
Der Schutz der Umwelt ist ihm seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit: Prinz Charles warnt vor der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.

London - Vor dem G7-Gipfel in Großbritannien hat Prinz Charles (72) vor neuen Pandemien auf der Welt gewarnt. Umweltzerstörung und der Verlust der Artenvielfalt hätten die Erde angreifbar gemacht, sagte der britische Thronfolger am Dienstag bei einer Veranstaltung der Handelskammer von Cornwall.

Die Menschheit sei mit einem "planetarischen Notfall" konfrontiert, es bestehe dringender Handlungsbedarf. Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. ist für sein lang andauerndes Engagement im Umweltschutz bekannt.

"Derzeit zerstören wir schnell und katastrophal die wundersame Vielfalt und Vernetzung aller Arten des Lebens auf der Erde und setzen uns dadurch weiteren verheerenden Pandemien gefährlich aus", betonte Charles. Er trägt auch den Titel Duke (Herzog) von Cornwall - damit ist er der gleichnamigen südwestenglischen Grafschaft verbunden, wo der G7-Gipfel vom 11. bis 13. Juni stattfindet.

dpa

Landkreis Wunsiedel: Inzidenz steigt wieder leicht

15:09
08.06.2021
Zwei Neuinfektionen registriert das Landratsamt. Aktuell sind 25 Personen erkrankt und 4799 genesen.

Wunsiedel - Mit zwei neu Infizierten am Dienstag steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Wunsiedel auf 11,0. Derzeit gelten 25 Personen als erkrankt.

Wie das Landratsamt mitteilt, haben sich seit Pandemiebeginn 5021 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. 4799 Personen sind genesen.

Die Zahl der Erst- und Zweitimpfungen im Landkreis steigt auf 58 021. Am Montag wurden an den Teststationen insgesamt 631 Schnell- und PCR-Tests erfasst.

Online-Redaktion

Corona-Wirtschaftshilfen sollen verlängert werden

15:08
08.06.2021
Die Corona-Überbrückungshilfen für Unternehmen laufen im Juni aus. Der Wirtschaft geht es zwar wieder besser, doch überstanden ist die Pandemie noch nicht - deswegen werden die Maßnahmen wohl verlängert.

Berlin - Die Bundesregierung hat sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf eine Verlängerung von Wirtschaftshilfen für besonders belastete Unternehmen in der Corona-Krise geeinigt.

Die Überbrückungshilfe III solle als "Überbrückungshilfe III Plus" bis Ende September 2021 verlängert werden, hieß es heute in Regierungskreisen. Zudem sollen Anreize geschaffen werden, dass Betriebe schneller wieder öffnen.

Die Überbrückungshilfe III als zentrales Hilfsinstrument der Regierung ist bisher bis Ende Juni befristet. Wirtschafts- sowie Finanzministerium hatten in den vergangenen Wochen über eine Verlängerung verhandelt.

Nach dpa-Informationen sollen Unternehmen künftig eine Personalkostenhilfe erhalten, wenn sie Mitarbeiter früher aus dem Kurzarbeitergeld-Bezug herausholen oder Beschäftigte neu einstellen.

Angepasst werden solle auch die Neustarthilfe. Bislang zahlt der Bund an Soloselbstständige in allen Branchen und Wirtschaftszweigen, die hohe Umsatzeinbußen, aber kaum Fixkosten haben, bis zu 7500 Euro als Neustarthilfe. Das Geld werde zusätzlich zu anderen Leistungen gezahlt und nicht darauf angerechnet. Diese Summe solle erhöht werden, hieß es. Künftig könnten Soloselbstständige für die ersten drei Quartale des Jahres damit bis zu 12.000 Euro bekommen.

dpa