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Bei Inzidenz unter 100: Theater Hof will ab 29. Mai wieder spielen

16:29
21.05.2021
Mit der „Chaplin“-Premiere geht’s in der Schaustelle los, in der Kulturkantine laufen die „Känguru-Chroniken“ – sofern die Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht.

Das Theater Hof will ab 29. Mai wieder spielen. Sollte der Corona-Inzidenzwert in Hof unter 100 bleiben und die behördliche Spielgenehmigung vorliegen, wird am Samstag nächster Woche die „Schaustelle“ mit der Premiere des neuen Ballettabends „Chaplin!“ wiedereröffnet. Am Sonntag, 30. Mai, steht ebenfalls „Chaplin!“ auf dem Programm, während in der Kulturkantine mit den „Känguru-Chroniken“ gleich die nächste Premiere über die Bühne geht. Karten sind zunächst nur für diese ersten drei Vorstellungen erhältlich, wenn ab Donnerstag, 27. Mai die Theaterkasse wieder öffnet.

Ab Montag, 1. Juni, können bei stabiler Infektionslage Karten für die Vorstellungen mit jeweils 14 Tagen Vorlauf gekauft werden. Für Abonnenten besteht dann ein Vorkaufsrecht für alle Vorstellungen bis zum Ende der Saison Mitte Juli mit einem eigenen Kartenkontingent. Der neue, komplette Spielplan ist ab sofort zu finden unter www.theater-hof.de/termine.

„Wir hoffen sehr, dass der Inzidenzwert in Hof unter 100 bleibt, damit wir alle angekündigten Termine halten können. Sollten wegen wieder steigender Inzidenz Vorstellungen ausfallen, werden wir natürlich die Kosten für bereits erworbene Karten zurückerstatten beziehungsweise einen Umtausch anbieten“, erklärt Intendant Reinhardt Friese.

Auf dem Spielplan stehen in der „Schaustelle“ neben dem Ballettabend „Chaplin!“ die Premieren von Bertold Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“, von Philip Glass’ Oper „Der Prozess“ und des Liederabends „Bei mir bist Du schejn“ sowie die letzte Vorstellung in Hof von „Ring of Fire“. Im Studio ist das Schauspiel „Willkommen“ zu erleben, im Foyer das Musical „Hexen“ und in der Kulturkantine die Lesung „Die Känguru-Chroniken“ und zum letzten Mal der kulinarische Liederabend „Dinner bei Tiffany“. Das jüngste Publikum ist außerdem zu den beliebten Sofageschichten im Foyer und zur Premiere der Kinderoper „Ritter Odilo und der strenge Herr Winter“ eingeladen.

Zur Sicherstellung einer möglichen Kontaktnachverfolgung können Theaterkarten nur unter Angabe der persönlichen Daten verkauft werden. Außerdem benötigt jeder Zuschauer den Nachweis eines negativen Corona-Tests (POC-Antigentest: höchstens 24 Stunden alt; PCR-Test: 48 Stunden). Doppelt Geimpfte (zweite Impfung mindestens 14 Tage vor der Vorstellung) und Genesene (PCR-Infektionsnachweis vor mindestens 28 Tagen) sind von der Vorlage eines negativen Testergebnisses befreit. Entsprechende Nachweise sind mitzuführen. FFP2-Maskenpflicht (im Theatergebäude, auch während der Vorstellung), Abstands- und Hygieneregeln sind weiterhin zu beachten.

Inzidenz in Kulmbach bleibt stabil unter 50: Weitere Lockerungen in Sicht

16:28
21.05.2021
Vier Tage in Folge ist die Inzidenz im Landkreis Kulmbach nun schon unter 50. Wenn das so bleibt, können vom Dienstag an die Geschäfte wieder weitgehend normal aufmachen.

Ein weiterer positiver Coronavirus-Fall ist am Freitag im Landkreis Kulmbach bestätigt worden. Von den aktuellen Corona-Fällen fallen 27 in die vergangenen sieben Tage. Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100 000 Einwohner für den Landkreis Kulmbach beträgt demnach wie am Vortag 37,73 und bleibt damit am vierten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 50, berichtet das Landratsamt.

Aufgrund der weiterhin stabilen Inzidenz unter 50 könnten ab kommendem Dienstag weitere Lockerungen in Kraft treten. Diese betreffen unter anderem den Einzelhandel, der wieder weitgehend normal öffnen könnte, aber auch Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen, die in den Regelbetrieb übergehen könnten. „Wir sollten also alle weiter vorsichtig und umsichtig sein, um das Erreichte nicht zu gefährden. Die Pandemie ist noch nicht zu Ende“, warnt Landrat Klaus Peter Söllner. „In Abstimmung mit der Stadt Kulmbach haben wir uns daher entschieden, zunächst an der Maskenzone in der Kulmbacher Innenstadt festzuhalten“, ergänzt der Leiter des Krisenstabs Oliver Hempfling. Abstand, Hygiene und Maske seien weiterhin wesentliche Mittel, um das Infektionsgeschehen nicht wieder in die Höhe schnellen zu lassen. Dies gelte erst recht, wenn ab nächster Woche die Geschäfte wieder ohne Termin besucht werden können.

Das rückläufige Infektionsgeschehen ermöglichte bereits seit Freitag weitere Öffnungsschritte im Landkreis. Um die aktuellen Freigaben transparent zu machen, hat das Landratsamt eine Übersicht erstellt, die auf der Website landkreis-kulmbach.de eingesehen werden kann.

Ob darüber hinaus künftig etliche Testerfordernisse, etwa bei der Außengastronomie, wegfallen, hänge ebenfalls vom weiteren Verlauf der Inzidenzrate ab. „Frühestens ab Mittwoch könnten wir eine entsprechende Allgemeinverfügung in Kraft setzen – die Genehmigung des Gesundheitsministeriums vorausgesetzt“, sagt Oliver Hempfling.

32 511 Personen (45,43 Prozent) sind im Landkreis inzwischen einmalig geimpft, 11 777 Bürger (16,46 Prozent) sind vollständig geimpft.

In der Abstrichstelle wurden am Freitag 212 weitere Testungen durchgeführt.

red