Letztes Update:
20210308151505

Söder: Impfungen bald auch für junge Menschen ermöglichen

14:02
08.03.2021
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, schon bald das "starre Impfprotokoll" zu lockern und auch jungen Menschen Zugang zu Impfstoff zu ermöglichen. Das könne bald etwa auch für Studierende an Universitäten gelten, sagte Söder am Montag in München.

München - Von April an sollen in Bayern auch Lehrer, die nicht an Grundschulen tätig sind, geimpft werden.

Söder will auch mehr Impfstoff in Corona-Hotspots umverteilen, etwa an die Grenze zu Tschechien. Auch Pendler könnten für Impfungen infrage kommen. Er habe bei der EU zu verstehen gegeben: "Wir brauchen mehr Impfstoff für die Hotspots", sagte Söder. "Wenn Impfstoff kommt und mehr kommt - und zwar sehr viel mehr kommt - dann muss man das breit aufstellen", sagte Söder. Auch Haus-, Betriebs- und Schulärzte müssten dann einbezogen werden.

Bayern: Schulkinder sollen pädagogisches Ferienprogramm bekommen

12:41
08.03.2021
Die Schülerinnen und Schüler in Bayern sollen Angebote für Ferienprogramme bekommen, um bei Spiel und Spaß versäumte Lerninhalte nachzuholen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach einer Kinder- und Jugendkonferenz in München an. Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) sprach von einem "freizeitpädagogischen Ferienprogramm". "Wir wollen nicht, dass dieser Jahrgang ein Corona-Jahrgang allein ist", sagte Söder. Es müsse Bildungsqualität und Bildungsgerechtigkeit hergestellt werden, sagte der Ministerpräsident.

Söder: 200 Stellen zur Unterstützung von Kindern

12:41
08.03.2021
Bayern will Kinder und Jugendliche, die besonders unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden, zusätzlich unterstützen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte nach einer Kinder- und Jugendkonferenz am Montag 200 neue Stellen unter anderem für Streetworker, Erziehungsberatung und Ausbildungscoaching an.

Auch die Sozialarbeit an Schulen solle noch einmal verstärkt werden. Zudem kündigte Söder an, in Jugendzentren Angebote wie "Click und Collect" zu ermöglichen, damit dort wenigstens kurzzeitig Nähe möglich sein.

Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) sagte, unter den 200 neuen Stellen sollten unter anderem Ausbildungsakquisiteure sein. Damit solle der Übergang von Schule und Beruf besser gefördert werden, wenn Ausbildungsmessen, Praktika und ähnliches weggebrochen seien.