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20210511115141

Im Raum Hof: Drei weitere Menschen sterben an Corona

09:53
11.05.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert im Landkreis bei 104,4. In der Stadt Hof sinkt sie leicht auf 148,4.

Im Raum Hof sind neun weitere Personen coronapositiv getestet worden, sechs im Landkreis und drei in der Stadt Hof. Zwei Personen waren als Kontaktpersonen bekannt. Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Landkreis und in der Stadt Hof steigt somit auf 10 040. Da 38 Personen wieder aus der häuslichen Isolierung entlassen werden konnten, liegt die Zahl der aktuellen Fälle bei 533 Personen. 9242 gelten als genesen. Die 533 aktuellen Fälle verteilen sich wie folgt: Landkreis Hof 316, Stadt Hof 217.

Im Hofer Land wurden bisher insgesamt 83 180 Impfungen durchgeführt, davon 67 785 Erstimpfungen. Die Impfquote der Gesamtbevölkerung nach Erstimpfungen liegt damit bei 48,20 Prozent (Bayern 33,4 Prozent, Deutschland 32,8 Prozent). Bei den über 16-Jährigen beträgt die Quote 55,64 Prozent.

Unterdessen bestätigt die Gesundheitsbehörde drei weitere Todesfälle. Dabei handelt es sich um eine 74-jährige Frau aus dem Landkreis, die am Corona-Virus verstorben ist, sowie um eine 82-Jährige aus der Stadt Hof und einen 86-jährigen Mann aus dem Landkreis, die beide unter Vorerkrankungen litten. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 265 an.

Die aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz: Landkreis 104,4 (Vortag 104,1), Stadt Hof 148,4 (154,9). red

Lehrkräfte werden wegen Corona-Maßnahmen angepöbelt

09:32
11.05.2021
Beschimpft, beleidigt, bedroht: Wenn Lehrerinnen und Lehrer auf die Corona-Maßnahmen pochen, müssen sie sich einer Umfrage zufolge einiges gefallen lassen. Jedoch meist nicht von Schülerseite.

Berlin - Viele Lehrerinnen und Lehrer berichten wegen der Umsetzung von Corona-Maßnahmen an Schulen von Beschimpfungen, Beleidigungen und Bedrohungen.

In einer repräsentativen Forsa-Befragung unter 1500 Lehrkräften im Auftrag der Bildungsgewerkschaft VBE gaben 22 Prozent an, dass ihnen an der eigenen Schule entsprechende direkte Angriffe auf Lehrkräfte im "Zusammenhang mit der Durchsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen" bekannt sind. Von Beschimpfungen und Bedrohungen über E-Mail oder Chats berichteten 25 Prozent.

Zum allergrößten Teil gingen die Angriffe demnach von Eltern aus, zum Teil kämen sie aber auch von Erwachsenen, die gar keine Kinder an der Schule hätten oder von Organisationen, die sich gegen die Corona-Maßnahmen aussprechen. Am häufigsten betroffen sind der Umfrage zufolge Grundschulen, am wenigsten Gymnasien.

Als Beispiele nannte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann Drohungen beim Elternabend, eskalierende Gespräche, Briefe und Drohungen mit Strafanzeigen und Berufsverboten. Lehrer und Schulleitungen würden dafür angegriffen, ihrer Arbeit nachzukommen und die verordneten Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. "Das darf so nicht hingenommen werden." Die Kultusministerien seien in der Verantwortung, die Beschäftigten an Schulen zu schützen.