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Inzidenz im Kreis Hof sinkt unter 165

11:07
06.05.2021
Erstmals rutscht die Inzidenz im Landkreis Hof unter den für die Öffnung der Grundschulen wichtigen Wert von 165. Bleibt sie die nächsten Tage darunter, können zumindest die Grundschüler zurück in die Klassenzimmer.

In Stadt und Landkreis Hof sind 33 weitere Personen Corona-positiv getestet worden – 21 aus dem Landkreis, 12 aus Hof. 21 Personen waren als Kontaktpersonen bekannt. Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle steigt damit auf 9942.

Da 94 Personen aus der Quarantäne entlassen wurden, liegt die Zahl der aktuellen Fälle bei 677 Personen. 9005 Personen gelten als genesen.

Unterdessen bestätigt die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Dabei handelt es sich um eine 88-jährige Frau aus dem Landkreis Hof, die mit dem Corona-Virus verstorben ist.

Die Zahl der Todesfälle von Corona-Infizierten im Hofer Land steigt auf 260 an.

Die 677 aktiven Fälle verteilen sich wie folgt auf Stadt und Landkreis:

Landkreis Hof: 413

Stadt Hof: 264

7-Tages-Inzidenzwerte (Berechnung laut RKI):

Landkreis: 141,3 (Vortag 169,83)

Stadt Hof: 248,8 (Vortag 266,23)

Lambrecht: Beschränkungen werden für Geimpfte nicht mehr gelten

11:04
06.05.2021
Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen wegen Corona werden für vollständig Geimpfte und für von Covid-19 genesene Menschen in Deutschland künftig nicht mehr gelten. 

Berlin - Das sagte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) bei der Beratung einer entsprechenden Verordnung am Donnerstag im Bundestag. Es gehe zum Beispiel darum, dass Menschen in Pflegeheimen nun lange alleine in ihren Zimmern essen mussten und in Zukunft wieder im Speisesaal essen können oder Geschwister zu Muttertag auch zusammen ihre Mütter besuchen können.

Nach dem Bundestag will an diesem Freitag der Bundesrat der Verordnung zustimmen. Die Erleichterungen könnten somit am Wochenende in Kraft treten.

Lambrecht verwies auf das Bundesverfassungsgericht, das am Vortag Eilanträge gegen nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Notbremse abgelehnt hatte. Sie sagte, Grundrechte könnten eingeschränkt werden, um Leben und Gesundheit zu schützen und die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems sicherzustellen. Die Einschränkungen müssten aber auch wieder entfallen - „nämlich dann, wenn dieser gute Grund wegfällt“. Geimpfte und Genesene könnten andere nur noch in deutlich geringerem Maß gefährden.

Die Justizministerin betonte zugleich, die Pandemie müsse weiter bekämpft werden. „Wir alle müssen gemeinsam mit Hochdruck daran arbeiten, dass diese Schritte in die Normalität alsbald eben nicht nur für Geimpfte und für Genesene gelten, sondern wir alle diese ersehnte Normalität uns wieder zurückerarbeiten.“