Geppert betonte zwar, dass es schwierig werde, alleine mit Außengastronomie ein wirtschaftliches Arbeiten hinzubekommen, "aber es ist eine Perspektive - auch für die Mitarbeiter". Die Öffnungen im Tourismus seien zudem auch mit Blick auf die Grenzregion wichtig, da in Österreich ebenfalls geöffnet werde. Ansonsten hätten Gäste, aber auch Mitarbeiter ins Ausland abwandern können. Als nächsten Schritt hofft Geppert auf inzidenzunabhängige Öffnungen.
Auch die bayerischen Busunternehmern zeigten sich erfreut: Nach einem halben Jahr Stillstand gebe es nun endlich eine Perspektive, erklärte der Verband LBO. "Mit der Öffnung der Außengastronomie sowie von Hotels und Ferienwohnungen in Bayern, gibt es nun Hoffnung, dass die Bustouristik bald wieder Fahrt aufnimmt."
Das bayerische Kabinett hatte am Dienstag beschlossen, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 die Außengastronomie ab kommendem Montag öffnen darf. Zu Beginn der Pfingstferien am 21. Mai sollen unter den gleichen Vorgaben Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze wieder öffnen dürfen.
Die bayerischen Brauer bezeichnete die Öffnung der Außengastronomie als "ersten Schritt in die richtige Richtung". Allerdings dürfe niemand glauben, dass damit für Wirte und Brauer alles wieder in Ordnung sei. Bis die Gastronomie wieder auf Vorkrisenniveau sei, werde es noch Monate dauern.