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20210419142805

Weitere Corona-Verstöße am Wochenende

13:05
19.04.2021
Vor allem an die Kontaktbeschränkungen wollten sich Einige am Wochenende wieder nicht halten. Die Polizei löst unter anderem eine Geburtstagsfeier mit elf Personen aus mehreren Hausständen auf.

Hof - Zur Überwachung der Allgemeinverfügung war am Wochenende wieder täglich ein Einsatzzug der Bereitschaftspolizei im Stadtgebiet Hof unterwegs. Die Zahl der festgestellten Regelverletzungen ging leicht zurück, dennoch gab es 43, teils beharrliche Verstöße. Das teilt die Polizei am Montagnachmittag in einer Pressemitteilung mit.

Hauptsächlich deckten die Beamten Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen auf. Dazu kamen vier Verstöße gegen die Maskenpflicht und einer gegen die Ausgangsbeschränkung.

Der markanteste Fall ereignete sich in der Wilhelmstraße, wo die Bereitschaftspolizisten elf Personen im Alter von 15 bis 42 Jahren in einer Wohnung bei einer Geburtstagsfeier antrafen. Auf ihr Fehlverhalten angesprochen, waren sie um keine Antwort verlegen und behaupteten, nichts von der Regel gewusst zu haben. Dies konnten ihnen die Beamten aber schnell widerlegen, da mehr als die Hälfte der angetroffenen Personen bereits wegen Verstößen gegen die Allgemeinverordnung Anzeigen erhalten hatten. Sie erwarten Bußgeldbescheide mit verdoppelten Geldstrafen.

Größtenteils auf öffentlichen Plätzen, aber auch in zwei weiteren Wohnungen trafen sich im Verlauf des Wochenendes einige Gruppen von drei bis vier Personen aus mehr als zwei Hausständen und erhielten jeweils Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Corona-Testergebnisse sollen per App vorzeigbar werden

12:51
19.04.2021
Mit Negativ-Test zu Veranstaltungen besuchen? Das soll den Menschen in Deutschland bald ermöglicht werden. Die Speicherung der Testergebnisse in der Corona-App soll hierfür bereits im April anlaufen.

Berlin - Die Menschen in Deutschland sollen nach dem erhofften Abebben der dritten Corona-Welle auch mit Hilfe von Testergebnissen auf dem Smartphone einkaufen oder zu Veranstaltungen gehen können.

"Wir wollen es im Laufe des Aprils schaffen, dass die Testergebnisse dann auch auf der Corona-Warnapp gespeichert werden können und zur Verfügung stehen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei der Eröffnung einer neuen Station für kostenlose Bürgertests in Berlin. "Dafür braucht es Schnittstellen, dafür müssen wir die Systeme vernetzen."

Man brauche die Testergebnisse ja dann möglicherweise, "wenn wir testgestützt öffnen, für den Einzelhandel, für die Außengastronomie, für Theater oder auch Fußballspiele", sagte Spahn. "Dafür ist diese digitale Anbindung." Spahn sagte: "Das ist der Teil, der kommt, wenn wir diese dritte Welle gebrochen haben."

Nach dem Brechen der Welle auch mit Hilfe der geplanten Bundes-Notbremse könne eine Perspektive gegeben werden. "Seit dem 8. März übernimmt der Bund die Kosten für mindestens einen Test pro Woche." Mittlerweile gebe es mindestens 15.000 Teststationen in Deutschland.

"Der Test ist kein Freischein", betonte der Minister zugleich. "Der Test gibt zusätzliche Sicherheit, aber keine hundertprozentige." Sehr wichtig sei, "dass auch trotz oder mit Test die Regeln - Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske, etwa eben im Einzelhandel - auch weiterhin zählen".

Zugleich mache das Impfen Fortschritte. "Wir werden heute im Laufe des Tages 20 Prozent der Deutschen erreichen - dass also jeder fünfte Deutsche mindestens einmal geimpft worden ist. Aber das reicht noch nicht, um die Welle zu brechen."