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Sprungtrainer Stöckl zu Corona-Fall: Wissen nicht, wo das herkommt

16:33
03.03.2021
Trainer Alexander Stöckl hat keine Idee, wo sich sein norwegischer Skisprungstar Halvor Egner Granerud mit dem Coronavirus angesteckt haben könnte. «Wir wissen nicht, wo das herkommt. Wir haben keinen Kontakt zu anderen Personen gehabt», sagte der Österreicher Stöckl am Mittwoch im ZDF. Sein Team habe keine weiteren Kontakte gehabt außer zu akkreditierten Personen, die allesamt engmaschig getestet werden. Auch in Norwegens Team wurde außer Topfavorit Granerud kein weiterer Athlet positiv getestet.

«Es ist extrem schwer nachvollziehbar, wo das herkommt», sagte der Chefcoach. Der norwegische Verband hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass der Weltcup-Gesamtführende Granerud positiv getestet wurde und damit auch nicht beim WM-Einzel am Freitag (17.00 Uhr/ZDF und Eurosport) an den Start gehen kann. Durch den Ausfall Graneruds steigen auch die Chancen des deutschen Duos Markus Eisenbichler und Karl Geiger, auf der Großschanze im Allgäu eine WM-Medaille im Einzel zu holen.

(dpa)

Lufthansa zieht Corona-Bilanz für Horror-Jahr 2020

16:32
03.03.2021
Mitten im Lockdown-Winter mit sehr wenig Flugverkehr zieht der Lufthansa-Konzern an diesem Donnerstag (07.00 Uhr) seine Bilanz für das von der Corona-Pandemie geprägte Horror-Jahr 2020. Wegen der zahlreichen Flugabsagen und andauernden Reisebeschränkungen werden deutlich gesunkene Umsätze und Verluste in Milliardenhöhe erwartet.

Bereits nach neun Monaten hatte der staatlich gestützte M-Dax-Konzern einen Verlust von 5,6 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 11 Milliarden Euro angehäuft. Mit dem ebenfalls schwierigen Schlussquartal erwarten die Analysten nun Gesamterlöse um die 13,8 Milliarden Euro nach 36,4 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Mit Spannung werden Aussagen von Konzernchef Carsten Spohr und dem neuen Finanzchef Remco Steenbergen zur Personal- und Finanzsituation erwartet. Zuletzt hatte sich Lufthansa am privaten Kapitalmarkt Geld besorgen können, um hochverzinsliche Staatskredite abzulösen. Die Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Österreich und die Schweiz hatten dem Konzern mit insgesamt 9 Milliarden Euro unter die Flügel gegriffen. Seitdem ist der Bund größter Einzelaktionär der Lufthansa. Der zweitwichtigste Anteilseigner, der Milliardär Heinz Hermann Thiele, ist am 23. Februar gestorben.

(dpa)

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