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"Nationale Strategie Sportgroßveranstaltungen"präsentiert

14:52
03.03.2021
Der Deutsche Olympische Sportbund und das Bundesinnenministerium haben am Mittwoch die «Nationale Strategie Sportgroßveranstaltungen» bei einer Anhörung des Bundestags-Sportausschusses vorgestellt. Das 103 Seiten lange Gemeinschaftswerk soll helfen, Deutschland im Rennen um die Ausrichtung internationaler Titelkämpfe bis hin zu einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung fit zu machen.

«Die Konkurrenz um solche Veranstaltungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen», heißt es in der Einleitung dieses Konzeptes, zu dem 100 Interessenvertreter mit Expertise beigetragen haben. Asiatische Länder hätten ihre Position auf dem Sportmarkt ebenso wie die Golfstaaten stark ausgebaut.

Deutschland war im vergangenen Jahrzehnt Schauplatz für rund 50 Welt- und Europameisterschaften, aber seit fast 50 Jahren nicht für Olympische Spiele. «Das kann zu einer Bewerbung um und vielleicht sogar Austragung von Olympischen und Paralympischen Spielen führen, die künftig auf jeden Fall auf dieser Strategie fußen wird», heißt es in dem Papier. Der Erfolg der Nationalen Strategie werde aber nicht an einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung gemessen.

In der vergangenen Woche wurde die siebte deutsche Bewerbung seit den München-Spielen 1972 zu den Akten gelegt: Das Internationale Olympische Komitee kürte Brisbane zum bevorzugten Kandidaten und bootete unter anderen auch die Initiative Rhein-Ruhr für 2032 aus.

(dpa)

Finanzminister plant Nachtragshaushalt wegen Lockdown-Kosten

14:41
03.03.2021
Die Corona-Pandemie kommt den Staat noch teurer zu stehen als gedacht. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) plant angesichts der Kosten für den langen Corona-Lockdown, für Unternehmenshilfen, Tests und Bonuszahlungen für Familien einen Nachtragshaushalt. Darüber informierte der Vizekanzler nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch die Haushälter von Union und SPD. Die geplante Größenordnung ist demnach noch offen. Zuletzt war zu hören, dass das Ministerium von einem Mehrbedarf von etwa 50 Milliarden Euro ausgeht.

Bisher sieht der Bundeshaushalt für 2021 eine Neuverschuldung von rund 180 Milliarden Euro vor. Damals ging Scholz allerdings noch nicht von einem so umfassenden Lockdown aus, wie er wegen hoher Infektionszahlen zu Jahresbeginn verhängt wurde. Das Finanzministerium arbeitet derzeit parallel bereits am Etat für 2022, den Scholz Ende März dem Kabinett vorlegen will.

(dpa)

Volkshochschulen fordern Hilfe aus Stuttgart

14:40
03.03.2021
Der Volkshochschulverband in Baden-Württemberg fordert vom Land finanzielle Unterstützung für die Bildungseinrichtungen. Die Corona-Pandemie habe für hohe finanzielle Verluste gesorgt, so dass Einrichtungen mittlerweile in ihrer Existenz gefährdet seien, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. «Damit Volkshochschulen ihren gesellschaftlichen Auftrag jetzt und auch nach der Corona-Krise erfüllen können, müssen ihre massiven Einnahmeverluste ausgeglichen werden», fordert darin der Vorsitzende des Volkshochschulverbandes in Baden-Württemberg, Fritz Kuhn.

168 Einrichtungen gehören dem Verband an. Durch massive Einschränkung beim Präsenzunterricht hätten sie 2020 hohe Defizite verbucht, die noch nicht gedeckt seien. Auch rechne man für die Zeit von Januar bis März dieses Jahres mit einem Rückgang der Einnahmen von 75 Prozent. Nur 14 Prozent der üblichen Präsenzveranstaltungen könnten derzeit digital realisiert werden.

(dpa)

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