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Schulöffnung in Italien nach Ostern - Experte verteidigt Entscheidung

12:32
27.03.2021
In Italien hat ein Experte des Gesundheitsministeriums die Öffnung der Schulen nach Ostern trotz der aktuellen Corona-Lage gerechtfertigt. «Den Jugendlichen die Möglichkeit zu verschafften, wieder an die Schulbänke zurückzukehren, ist ein Hauptziel», sagte der Sprecher des technisch-wissenschaftlichen Komitees im Gesundheitsministerium, Silvio Brusaferro, im Interview der Zeitung «Corriere della Sera» (Samstag). Es deute sich an, dass die epidemiologische Kurve sinke. Deshalb hätte man Raum, um etwas zu öffnen und das seien die Schulen, erklärte der 60-Jährige.

Für die Wiederöffnung hätten auch die Impfungen des Schulpersonals gesprochen, sagte Brusaferro. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bislang knapp 910 000 Corona-Impfdosen an Schulbedienstete verabreicht.

Italien will nach Ostern den Präsenzunterricht für Schüler bis zur Mittelstufe wieder erlauben, wie Regierungschef Mario Draghi am Freitag bestätigte. Schulen sind ihm zufolge per se nicht die Quelle für Ansteckungen, sondern der Rest, wie etwa der öffentliche Nahverkehr. Dem Fachblatt «Tuttoscuola» zufolge würden dann rund 5,3 Millionen Kinder und Jugendliche wieder in der Schule unterrichtet werden und 3,2 Millionen weiter zu Hause.

(dpa)

Ramelow: Einsatz von Luca-App zur Corona-Kontaktverfolgung auf Buga

12:32
27.03.2021
Zur Corona-Kontaktverfolgung bei Besuchern der Bundesgartenschau in Erfurt soll nach Angaben des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) neben der Corona-Warnapp auch die Luca-App zum Einsatz kommen. Dies sei Teil eines umfangreichen Schutzkonzepts für die Großveranstaltung, sagte Ramelow am Samstag in Erfurt. Die elektronische Kontaktverfolgung mit der Luca-App werde bereits bei einem an diesem Montag in Weimar beginnenden Modellprojekt zur Öffnung von Geschäften und Museen unter Pandemiebedingen geprobt. Dies sei auch ein Test für die Bundesgartenschau, die am 23. April in Erfurt eröffnet werden soll.

Auf einer Radtour erkundete Ramelow am Samstag den im Zuge der Bundesgartenschau entstehenden Landschaftspark entlang der Flussauen der Gera außerhalb der eigentlichen Ausstellungsflächen. Das Gelände im Norden der Landeshauptstadt umfasst rund 65 Hektar Fläche und ist laut Stadtverwaltung der größte zusammenhängende Landschaftspark Thüringens. Etwa ein Drittel des Geländes sei neu gestaltet worden, darunter die Brachfläche eines alten Heizkraftwerks sowie ein alter Klärwerk-Standort, hieß es.

Kerngelände der Bundesgartenschau sind der Egapark und der Petersberg, eine ehemalige Militärfestung. Für diese Ausstellungsflächen sind schon Zehntausende Tickets verkauft worden.

(dpa)

Corona in den USA: Mehr als 80 000 Corona-Neuinfektionen

12:31
27.03.2021
In den USA sind am Freitag 80 716 neue Corona-Fälle und 1265 Tote nach einer Infektion gemeldet worden. Dies geht aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Samstagmorgen (MEZ) hervor. Am selben Tag der Vorwoche waren es 61 527 Neuinfektionen und 1184 Tote. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300 416 neuen Fällen sowie am 12. Januar mit 4477 Toten registriert. Die Geschwindigkeit beim Rückgang der landesweiten Neuinfektionen hatte sich zuletzt verlangsamt.

Mit mehr als 548 000 Toten und 30,1 Millionen Infektionen sind die Vereinigten Staaten in absoluten Zahlen das weltweit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Inzwischen sind aber auch schon mehr als 89,5 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft. Mehr als 45 Prozent der über 65-Jährigen sind bereits vollständig geimpft. Insgesamt zählen die USA knapp 330 Millionen Einwohner.

Die Webseite der Johns-Hopkins-Universität wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

(dpa)

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