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Weiterer Anstieg der Neuinfektionen im Südwesten

20:14
25.03.2021
Die Infektionszahlen und die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg steigen kontinuierlich an. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Donnerstag (Stand 16.00 Uhr) kletterte der Inzidenzwert von 108,6 auf 115,3. Er liegt damit weiter klar über dem wichtigen Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Der Kreis Schwäbisch Hall hat mit einer Inzidenz von 396,4 nach wie vor mit Abstand die höchsten Fallzahlen. Darauf folgen der Hohenlohekreis mit 235,2 und der Landkreis Sigmaringen mit 210,9. Wenn die Inzidenz von 100 an drei Tagen hintereinander überschritten wird, greift in den Kreisen die sogenannte Notbremse, und Öffnungen etwa von Geschäften müssen wieder rückgängig gemacht werden.

Laut Landesgesundheitsamt kamen innerhalb von 24 Stunden 2721 neu gemeldete Corona-Fälle hinzu. Damit stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 352 425. Zudem wurden im Zusammenhang mit Covid-19 weitere 15 Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind es nun 8606 Verstorbene. Dem stehen schätzungsweise 318 334 Genesene gegenüber.

Seit Jahresbeginn wurden demnach 63 Covid-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 352 Sars-CoV-2-Infektionen und 177 Covid-19-Ausbrüche aus Kitas mit insgesamt 1600 Sars-CoV-2-Infektionen übermittelt.

Baden-Württemberg gehört zu den Bundesländern, die bei den Corona-Impfungen hinterherhinken. Das Land zählt zu den acht Ländern, die teils deutlich weniger als 10 Prozent ihrer Bürgerinnen und Bürger mit einer Erstimpfung ausgestattet haben. Das zeigt ein vom Bundesgesundheitsministerium täglich aktualisierter Impfstand. Der Bund lieferte bis Dienstag laut Impfdashboard des Gesundheitsressorts nach Baden-Württemberg 2,08 Millionen Dosen - verabreicht wurden 74,7 Prozent.

(dpa)

RKI registriert 22 657 Corona-Neuinfektionen und 228 neue Todesfälle

19:48
25.03.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 22 657 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 228 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Donnerstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17 504 Neuinfektionen und 227 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zuletzt gab es am 14. Januar mehr Neuinfektionen. An diesem Tag wurden 25 164 registriert. Zudem wurden 1244 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 113,3 - und damit höher als am Vortag (108,1).

Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2 713 180 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2 456 200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 75 440.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 1,08 (Vortag 1,00). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 108 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

(dpa)

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