Letztes Update:
20210323080331

Woidke: Schulen und Kitas offenhalten

08:03
23.03.2021
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat trotz steigender Infektionszahlen und sonstiger Ruhepause für offene Schulen und Kitas plädiert. «Schule und Kita ist herausragend wichtig, weil wir wissen, dass gerade die Kinder nicht nur am stärksten unter der Krise leiden, sondern auch die größten Spätfolgen zu befürchten haben», sagte Woidke im ZDF-«Morgenmagazin» am Dienstag. Der Plan sei, dass im April «möglichst oft, möglichst schnell» getestet wird und Lehrerinnen und Lehrer zügig geimpft werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen in einer mehr als elfstündigen Sitzung in der Nacht zum Dienstag, Corona-Tests für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Kita-Beschäftigte auszuweiten und streben «baldmöglichst zwei Testungen pro Woche» an. Die Organisation des Betriebs von Schulen und Kitas sollen die Länder wie bisher in Eigenregie regeln.

(dpa)

Reiseverbandschef Fiebig: Testpflicht für Urlauber ist sinnvoll

08:02
23.03.2021
Der Präsident des deutschen Reiseverbands, Norbert Fiebig, begrüßt, dass nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern nicht alle Reiserückkehrer einer Quarantänepflicht unterliegen sollen. Es sei sinnvoll, stattdessen auf eine Testpflicht zu setzen, sagte Fiebig am Dienstag im ARD-«Morgenmagazin».

Die Reisemöglichkeiten im Inland hängen aus seiner Sicht «von den individuellen Bedingungen» am jeweiligen Ort ab, sagte Fiebig. «Da wo es gesundheitlich vertretbar» sei, sollte auch im Inland geprüft werden, ob Reisen mit Übernachtung möglich ist. Fiebig rät darüber hinaus von Vergleichen zwischen Deutschland und der spanischen Urlaubsinsel Mallorca ab. Dort seien die Inzidenzwerte deutlich niedriger, Vergleiche zwischen In- und Ausland seien nicht zielführend.

Auch in Deutschland grassiere bereits die brasilianische Mutante, betonte Fiebig. Deshalb müsse nun die Sicherheit vor allem über mehr Testungen erhöht werden. Wer diese Tests für alle Reiserückkehrer, wie sie Bund und Länder nun beschlossen haben, bezahlen soll, sei noch offen, sagte Fiebig. Möglich wäre eine Finanzierung durch die Airlines oder Reiseveranstalter.

(dpa)

Umfrage: Corona-Pandemie verursacht oft Schlafprobleme

06:35
23.03.2021
Jeder fünfte Mensch in Deutschland leidet aktuell pandemiebedingt unter Schlafstörungen. Das geht aus einer Umfrage des Forsa-Institutes im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hervor. Danach berichteten rund 20 Prozent der Befragten von Schlafproblemen, die sie auf die Corona-Krise zurückführten.

Eltern mit Kindern unter zwölf Jahren leiden den Angaben zufolge noch mehr unter diesem Problem als Befragte ohne oder mit älteren Kindern. Rund 30 Prozent der befragten Eltern mit kleinen Kindern hätten angegeben, dass ihnen die Pandemie den Schlaf raube, so die Krankenkasse.

Mit der Umstellung auf Sommerzeit komme am Wochenende (Sonntag, 28. März) eine weitere Herausforderung für den Schlafrhythmus hinzu. Jeder dritte Umfrageteilnehmer berichte von Problemen, morgens in den Tagen nach der Umstellung aufzustehen. Besonders häufig wirke sich die Umstellung negativ auf Schlafverhalten und Wohlempfinden bei Frauen aus. Ein Ende der halbjährlichen Zeitumstellung auf europäischer Ebene ist derzeit nicht in Sicht.

Das Marktforschungsinstitut Forsa hatte im Auftrag der KKH 1004 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren im März 2021 repräsentativ befragt.

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen