Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat trotz steigender Infektionszahlen und sonstiger Ruhepause für offene Schulen und Kitas plädiert. «Schule und Kita ist herausragend wichtig, weil wir wissen, dass gerade die Kinder nicht nur am stärksten unter der Krise leiden, sondern auch die größten Spätfolgen zu befürchten haben», sagte Woidke im ZDF-«Morgenmagazin» am Dienstag. Der Plan sei, dass im April «möglichst oft, möglichst schnell» getestet wird und Lehrerinnen und Lehrer zügig geimpft werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen in einer mehr als elfstündigen Sitzung in der Nacht zum Dienstag, Corona-Tests für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Kita-Beschäftigte auszuweiten und streben «baldmöglichst zwei Testungen pro Woche» an. Die Organisation des Betriebs von Schulen und Kitas sollen die Länder wie bisher in Eigenregie regeln.