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20210322081458

Probleme für Taxifahrer bei Abrechnung von Impffahrten

08:11
22.03.2021
Der Geschäftsführer eines Taxiunternehmens aus Fellbach (Rems-Murr-Kreis) will einem Zeitungsbericht zufolge Geld für Impffahrten vom Sozialministerium zurück. Grund sei, dass Taxifahrer ärztlich verordnete Touren zu den Impfzentren oft nicht mit der Krankenkasse abrechnen könnten, sagte Taxiunternehmer Markus Diler den «Stuttgarter Nachrichten» (Montag). Ärzte füllten die dafür vorgesehenen Formulare falsch aus. Das führe dazu, dass die Fahrer das Geld nicht von den Kassen bekämen. Bei dem Ministerium und der Kassenärztlichen Vereinigung ist dieses Problem der Zeitung zufolge noch nicht angekommen. Diler habe Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) nun eine Rechnung für vier Fahrten in Höhe von 251,20 Euro präsentiert.

(dpa/lsw)

Palmer: Test-Modell im Notfall nur für Kreisbewohner

08:11
22.03.2021
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat angekündigt, das kürzlich gestartete Test-Modell der Stadt gegebenenfalls auf die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises einzuschränken. «Das heißt, wir würden dann die Tests den auswärtigen Gästen nicht mehr zur Verfügung stellen, damit würden sie auch nicht an die Voraussetzungen kommen, um unsere Angebote zu nutzen», erklärte Palmer dem Deutschlandfunk am Montag.

In Tübingen gilt seit etwa einer Woche ein Modellprojekt zu mehr Öffnungsschritten in Corona-Zeiten. An mehreren Teststationen können die Menschen kostenlose Tests machen, das Ergebnis wird bescheinigt. Damit kann man in Läden oder zum Friseur. Aber auch Außengastronomie und Kultureinrichtungen dürfen Gäste mit Zertifikat empfangen und bedienen.

Bisher können auch Bewohnerinnen und Bewohner aus anderen Bundesländern nach Tübingen kommen und sich sozusagen freitesten. Wenn das aber Überhand nehme, werde Tübingen einschreiten. «Wir sind da reaktionsfähig, wenns nötig ist.»

(dpa/lsw)

Immer mehr Menschen mit mehreren Jobs im Südwesten

08:10
22.03.2021
Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg haben einen zweiten oder sogar dritten Job. Das berichteten die «Stuttgarter Zeitung» und die «Stuttgarter Nachrichten» am Montag unter Berufung auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti (Linke). Demnach hat der Anteil der Mehrfachbeschäftigten im Südwesten stärker zugenommen als im Bundesdurchschnitt. «Fast 450 000 Erwerbstätige im Land gingen im Jahr 2019 mehr als nur einer Beschäftigung nach», schreiben die Zeitungen. Dies entspreche einem Anteil von 7,5 Prozent und liege damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 5,4 Prozent. Vor Beginn der Coronakrise hätten knapp 2,3 Millionen Menschen in Deutschland in mehreren Jobs gearbeitet.

(dpa/lsw)

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