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20210319181800

Beschluss: Zusätzliche Impfdosen für fünf Länder

18:12
19.03.2021
Zum Schutz vor dem Eintrag mutierter Coronaviren aus Nachbarstaaten bekommen fünf Bundesländer zusätzliche Impfdosen. Dies betrifft das Saarland und Rheinland-Pfalz wegen ihrer Grenze zu Frankreich, die an Tschechien angrenzenden Länder Bayern und Sachsen sowie Thüringen, wie aus dem Beschlusspapier der Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Ministerpräsidenten der Länder vom Freitag hervorgeht.

(dpa)

Kulturminister wollen Räume für Kulturbetrieb nutzen

17:37
19.03.2021
Die Kulturspitzen von Bund, Ländern und Kommunen wollen «alle gesundheitspolitisch vertretbaren Spielräume» für den Kulturbetrieb in der Corona-Pandemie nutzen. Dem hohen gesellschaftlichen Rang der Kultur müsse sowohl bei Beschlüssen über Öffnungen, als auch bei erneuten Schließungen, «angemessen Rechnung getragen werden», hieß es am Freitag in einer Mitteilung nach dem Treffen der Kulturministerkonferenz mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und kommunalen Spitzenverbänden. «Kultureinrichtungen sollten sogar bei Öffnungen vorangehen, um zu zeigen, wie öffentliches Leben unter Pandemiebedingungen wieder möglich ist.» Hintergrund seien sehr gute Hygienemaßnahmen, Lüftungsanlagen und «ein besonders diszipliniertes Publikum».

(dpa)

Hausärzte sollen nach Ostern mit Corona-Impfungen beginnen

17:36
19.03.2021
Die Hausärzte in Deutschland sollen unmittelbar nach Ostern routinemäßig in die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus einsteigen. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am Freitag bei einer Telefonkonferenz beschlossen. Vorgesehen ist allerdings die Möglichkeit, dass Länder bis zum 22. März erklären, sich daran nicht zu beteiligen.

Wegen der zunächst noch geringen Mengen an verfügbarem Impfstoff wird das Impfen in den Hausarztpraxen auch nur langsam starten. In dem Beschlusspapier ist von etwa einem Impftermin pro Woche die Rede. Umgerechnet auf rund 50 000 Hausärzte in Deutschland geht es demnach um eine Größenordnung von 20 Impfdosen pro Praxis - insgesamt rund eine Millionen Impfdosen. In der letzten April-Woche sollen dann jedoch schon fast 3,2 Millionen Impfdosen an Hausarztpraxen gehen.

Vereinbart wurde ferner, dass fünf Bundesländer zum Schutz vor dem Eintrag mutierter Coronaviren durch Pendler aus Nachbarstaaten zusätzliche Impfdosen bekommen sollen. Dies betrifft das Saarland und Rheinland-Pfalz mit ihrer Grenze zu Frankreich sowie Bayern, Sachsen und Thüringen wegen der hohen Infektionszahlen in Tschechien. Dem Beschluss zufolge soll Bayern 100 000 zusätzliche Impfdosen bekommen, Sachsen 100 000, das Saarland 80 000, Thüringen 30 000 und Rheinland-Pfalz 20 000 Dosen.

Zusammen sind das 330 000 Dosen. Dieser Impfstoff soll aus der Zusatzlieferung von 580 000 Dosen des Herstellers Biontech/Pfizer kommen, die dieser Hersteller zugesagt hat. Die restlichen 250 000 Zusatzdosen sind in der Woche nach Ostern für die Hausarztpraxen eingeplant.

(dpa)

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